Kranke Gesellschaft: Big Business Pharmaverpackungen

+ + + die nächste Magazin-Ausgabe von X-media erscheint am 13. Februar 2023 + + + Anzeigen- und Redaktionsschluss ist am 6. Februar + + + Spezial: der große Branchenreport: Keine Zukunft für Gedrucktes? Ist Offset am Ende? Wie genial ist digital (noch)? + + + PLUS: Aktuelles zu den Innovationdays in Luzern, Vorschau zur Wetec/Expo 4.0 in Stuttgart + + + Aktuelles zur Xfair reloaded 2023 im Herbst in Wien + + + Sie wollen was beitragen? Gerne! Kontakt: 0043 699 11655760, office@x-media.at + + +
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Letztes Update am 16.3.

Kranke Gesellschaft: Big Business Pharmaverpackungen
Unsere Gesellschaft wird immer älter, wir leben immer  ungesunder. Die Pharmaindustrie jubelt über wachsenden Medikamentenbedarf und entwickelt fleißig neue Arzneimittel. Und mit ihr jubeln die Verpackungsherrsteller. Wobei für die aufgrund der sich läufend ändernden Anforderungen an die Verpackungen das Leben auch nicht leichter geworden ist…

Mit zunehmend ungesunder Lebensweise und der Überalterung unserer Gesellschaft sind chronische Krankheiten so verbreitet wie noch nie. Sie zählen in Industrienationen, aber zunhemend auch in Entwicklungsländern zu den häufigsten und gesundheitsökonomisch relevantesten Gesundheitsproblemen.
Entsprechend hoch ist der globale Wirtschaftsfaktor des Gesundheitswesens und gleichzeitig die Hebelwirkung der pharmazeutischen Industrie, die einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (F& E) investiert.
Angesichts der weltweiten demographischen Veränderungen stehen die Entwicklungschancen für die Branche gut. Menschen werden immer älter und gesundheitsbewusster – das lässt die Wachstumsprognosen der High-Tech-Branche weiter ansteigen. Mit den wachsenden Ansprüchen an die Medikamentenentwicklung steigen parallel auch die Anforderungen an die Anlagen- und Maschinentechnik im Bereich der Verpackung und Abfüllung von Arzneimitteln. „Die Pharma- Unternehmen brauchen heutzutage ganzheitliche Verpackungslösungen. Die Maschinentechnologie ist die Basis dafür. Aber ein umfangreiches Service-Angebot und vor allem zusätzliche digitale Lösungen werden immer wichtiger“, erklärt Norbert Gruber, Geschäftsführungsvorsitzender von Uhlmann, Systemanbieter für das Verpacken von Pharmazeutika in Blister, Flaschen und Kartons.

Marktprognose Pharma

Laut Zahlen des Marktforschungsunternehmens IQVIA sollen die weltweiten Ausgaben für Medikamente bis zum Jahr 2022 auf 1.43 Billionen US-Dollar ansteigen. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 lagen sie bei 658 Milliarden US-Dollar. Die höchsten Ausgaben fallen auf Krebsmedikamente und Biopharmazeutika.
Die Gründe des steigenden Marktwachstums sind offensichtlich: Der demographische Wandel mit einer zunehmenden Anzahl an älteren Patienten, steigende Urbanisierung mit einer wachsenden Mittelschicht sind bestimmende Marktfaktoren für den Pharmasektor und die ihm angeschlossene Prozess- und Verpackungsindustrie.

Zukunft Biopharmazeutika

Während in den sogenannten “Pharmerging” Ländern immer mehr Menschen Zugang zu klassischen Medikamenten wie Schmerzmitteln und Antibiotika erhalten, werden in Industrienationen zunehmend neue komplexe Wirkstoffe und neuartige Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt.
Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie im weltweiten Kampf gegen schwere Krankheiten wie Krebs- oder Autoimmunerkrankungen. Ihr Anteil am Medikamentenmarkt hat sich in den letzten zehn Jahre fast verdoppelt und ist somit zu einem entscheidenden Faktor auch für die Prozess- und Verpackungsindustrie geworden.

Anspruchsvolle Verarbeitung

Einher mit hochwirksamen Medikamenten gehen erhebliche Anforderungen an Vepackungs- und Prozesstechnologie beziehungsweise an Abfüll- und Verpackungslösungen. Bei der Herstellung der Biotec-Mittel müssen vor allem Verunreinigungen vermieden werden. Durch spezielle Containment-Lösungen soll eine Kontamination der Produkte verhindert werden.
Ein Beispiel sind Isolatoren. Flüssige Arzneimittel,können in Vials steril verarbeitet werden. Auch vorgefüllte Spritzen tragen zu höherer Sicherheit bei. Dosierfehler können so vermieden werden und Verunreinigungen durch Nadelwechsel entfallen. Außerdem wird bei der Anwendung im hektischen Praxis- und Klinikalltag mit vorgefüllten Spritzen und Pens Zeit gespart. Bei Qualitätskontrollen sorgen Echtheitskontrollen von komplexen Aufreinigungsprozessen mittels kombinierter Sensortechnik und der Nutzung mathematischer Modelle für mehr Geschwindigkeit und hohe Prozessgenauigkeit.

Teamplay von Pharma & Packaging

Bei der Markteinführung neuer Pharmazeutika sind die Hersteller auf die Markt- und Technologiekompetenz von Maschinen-, Anlagen und Verpackungsproduzenten beziehungsweise -verarbeitern angewiesen. Der zeitlich limitierte Patentschutz erfordert schnelle und flexible Lösungen, die den Scale-Up von kleinen Labormengen hin zu hohen Volumina in größeren Anlagen gewährleisten müssen.
Damit neu entwickelte Produkte so schnell wie möglich auf den Markt kommen, nutzt der Gesamtanbieter für Verpackungsmaschinen, Abfüll- und Produktionsanlagen, Optima, das CSPE-Verfahren, das auch auf der interpack 2020 ein zentrales Thema des Unternehmensauftritts sein wird. Damit lassen sich Lieferzeiten verkürzen und Inbetriebnahmen von Pharmaanlagen erheblich beschleunigen. „Angesichts langer Entwicklungszeiten und hoher Entwicklungskosten auf der einen Seite sowie dem immer härter werdenden internationalen Wettbewerb auf der anderen muss die Zeit zwischen Absschluss der Zulassungsphase bis zum Inverkehrbringen möglichst kurz gehalten werden,“erklärt Gerhard Breu,Chairman Optima Pharma Division.
Gleichzeitig werden zuverlässige Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen benötigt, die einfach zu bedienen, zügig zu reinigen und umzurüsten sind. Für Unterstützung in einer frühen Phase sorgt der Pharma Service Anbieter Harro Höfliger. In seinen Reinräumen und Laboren können in kontrollierter Umgebung umfangreiche Prozesse abgebildet und kritische Schritte im Vorfeld mittels Testaufbauten abgeklärt werden. „Unsere Kunden wünschen sich immer mehr Versuche mit ihren eigenen Wirkstoffen beziehungsweise konditionierungskritischen Produkten auf den von Harro Höfliger konstruierten Maschinen. Dies ist in unseren Reinräumen und Laboranlagen bestens umzusetzen. Hier können wir schon in einem fühen Stadium Risiken erkennen und minimieren – die Grundlage für ein schnelles und sichereres Scale-up zur kommerziellen Fertigung.“, erklärt Stefan Mayer, Senior Director Process Services.

Schutz vor Fälschung

Besonders im pharmazeutischen Bereich gelten strenge gesetzliche Vorgaben und Richtlinien, die für alle Prozessbeteiligten hohe Bedeutung haben und gleichzeitig immense Investitionen für die betroffenen Unternehmen bedeuten. In der EU müssen seit Februar 2019 verschreibungspflichtige Medikamente einen Erstöffnungsschutz besitzen, der garantiert, dass die Verpackung vorher nicht geöffnet wurde.
Außerdem ist eine Serialisierung auf den Packungen vorgeschrieben. Zur eindeutigen Indentifizierung und Authentifizierung müssen alle betroffenen Verpackungen einen zweidimensionalen Datamatrix-Code besitzen. Dieser beinhaltet Angaben zu Chargennummer, dem Verfallsdatum,der Serien-und nationalen Rückerstattungsnummer.
Die Neuregelungen ziehen weitreichende Konsequenzen nach sich. Für neue Serialisierungseinheiten müssen in Einzelfällen Produktionsgebäude erweitert, neu- oder umgebaut werden. Besonders der Aufbau der IT-Infrastruktur ist für viele Firmen ein Kraftakt und mit hohen Folgekosten verbunden.
Umfangreiche Lösungen,um Patienten vor gefälschten Arzneimitteln zu schützen, bietet Körber Medipak Systems an. Mit vorserialisierten Faltschachteln mit Tamper-Evidence-Verschlüssen und zielgenauen Systemlösungen haben gefälschte Arzneimittel in der legalen Lieferkette keine Chance mehr. Denn jeder Verpackung sieht man eindeutig an, ob sie bereits geöffnet wurde.

Silver Generation

Bis 2050 sollen auf der Welt 9,7 Milliarden Menschen leben; 50 Jahre später schon 10,9 Milliarden. Das zeigen Prognosen in aktuellen UN Weltbevölkerungsprognosen aus dem Juni 2019. Jeder sechste Mensch wird 2050 über 65 Jahre alt sein, über 80 Jahre alt insgesamt 426 Millionen. Das entspricht einer Verdreifachung der Zahlen aus 2019 mit 143 Millionen über 80-Jährigen.
Mit diesen demographischen Veränderungen geht eine Zunahme von Krankheiten einher, die verstärkt im Alter auftreten. Dazu zählen unter anderem Diabetes, Rheuma, Multiple Sklerose sowie Demenz und Alzheimer. Für die betroffenen Patienten werden je nach Krankheitsbild und Symptomen besondere Verabreichungen notwendig. Mit vorgefüllte Spritzen und Autoinjektoren können sich Personen, die Schwierigkeiten mit der Mobilität haben, Medikamente regelmäßig selbst verabreichen.
Für Patienten, deren Hör- oder Sehsinn schwindet, beziehungsweise deren Fingerfertigkeit und Kraft in den Händen nachlassen, bietet die Verpackungsindustrie smarte Verpackungen. Eine dieser Innovationen stammt vom Pharmatechnikanbieter Romaco Siebler. Die gemeinsam mit dem Folienspezialisten Huhtamaki entwickelten Push Packs sind mit besonderen Barriereeigenschaften gegen ausgestattet und lassen sich leicht aus der Folie herausdrücken. „Push Packs sind eine kostengünstige Alternative zu kaltgeformten Aluminium-Aluminium Blistern (Al/Al-Blistern). Da die Verpackungsfolien erheblich dünner sind, wird weniger Material gebraucht. Das senkt die Verpakkungskosten im direkten Vergleich um bis zu 60 Prozent“, rechnet Jörg Pieper, CEO der Romaco Holding, vor.

Maßgeschneiderte Arznei

Personalisierte Medizin wird das weltweite Gesundheitssystem in den kommenden Jahren maßgeblich verändern. Untersuchungen zeigen, dass über 70 Prozent aller in Entwicklung befindlichen Pharmazeutika für gezielte Patientengruppen personalisiert sind. In der Krebstherapie ist individuelle Medikation bereits gängig und soll zukünftig auch Standardtherapien ergänzen. Die Produktion kleinerer Losgrößen wird durch sogenannte Scale-Out Lösungen bei Maschinen und Anlagen möglich. Vorhandenes Eqipment wird hierbei für andere Standorte exakt nachgebaut. Das erfordert genau definierte Prozesse und Maschinentechnologie mit einem hohen Automatisierungsgrad.
Immer mehr Pharmahersteller wünschen sich flexible Abfüll- und Verpackungssysteme, die es ermöglichen in kleinen Chargen mit maximaler Effizienz zu arbeiten. Mit dem modularen Produktionssystem VarioSys hat Bausch+Ströbel eine platzsparende Lösung im Portfolio, die auch für den Einsatz im Labor mit kleinen Losgrößen geeignet ist. „Flexibilität steht bei all unseren Überlegungen im Vordergrund. Das erreichen wir einerseits durch den einfachen und schnellen Modulwechsel, aber auch durch kurze Zykluszeiten bei der Sterilisation des Isolators“, erläutert Heiko Schwarz, der bei Bausch+Ströbel im Produktmanagement federführend für die Weiterentwicklung von Vario-Sys verantwortlich ist.

Pille aus dem Drucker

Tabletten aus dem 3-D-Drucker sind keine Zukunftsmusik mehr. Die erste Zulassung der amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA erhielt im Jahr 2015 das gedruckte Medikament gegen Epilepsie Spritam. Mit 3-D-Druckverfahren können Produkte exakt an die Bedürfnisse der Patienten angepasst und Zeit- und Kostenfaktoren in der Herstellung verringert werden, weil Umrüstungen von Maschinenbauteilen entfallen.
Gegenüber klassischen Tablettenpressen können gedruckte Pillen außerdem mit einer poröseren Oberfläche versehen werden, sodass sie sich schneller und ohne Flüssigkeitszufuhr auflösen und darüber hinaus mit mehr Wirkstoffen versehen werden. Das hilft besonders Patienten mit Schluckbeschwerden, die auf viele unterschiedliche Pillen angewiesen sind. Bis es soweit sein wird, dass Patienten sich zu Hause die für sie vom Arzt individuell zusammengestellte Rezeptur selbst ausdrucken können, wird – so die Expertenmeinung – noch viel Zeit vergehen. Die derzeitigen Anwendungsfelder beschränken sich ausschließlich auf hoch spezialisierte individuelle Medikation.

Convenience & Sicherheit

Individualisierte Medikation ist ein Feld, das im besonderen Maße den Krankenhaus- und Pflegesektor betrifft. Damit Patienten die richtigen Arzneicocktails erhalten und Pflegekräfte bei der notwendigen Zusammenstellung der Arznei entlastet werden, können Tabletten bedarfsgerecht verblistert werden.
Blisterautomaten in Apotheken oder Blisterzentren verpacken den individuellen Tablettenmix für die Patienten luftdicht in einem hygienischen Beutelstrang, der gleichzeitig sicherstellt, dass die Einzeldosen beschriftet und in der richtigen Reihenfolge geliefert werden. Falsche Dosierungen oder Verwechslung bei den Medikamenten können so vermieden werden.

Kostendruck & Anlageneffizienz

Bei all den positiven Marktentwicklungen der Pharmabranche darf nicht unerwähnt bleiben, dass dem Wachstum ein enormer Kostendruck im Gesundheitssystem zahlreicher Länder gegenübersteht. Zwangsrabatte, Preisgrenzen oder Erstattungsmodelle zwingen die Hersteller oftmals dazu, die Kosten pro Packung zu senken. Maschinen- und Anlagenhersteller müssen daran arbeiten, die Gesamtanlageneffizienz zu verbessern. In der Zukunft von Industrie 4.0 bedeutet das, integrierte Systeme mit zuverlässiger Verfügbarkeit und einer kontinuierlich hohen Produktqualität zu nutzen. Nur so sind die Anbieter in der Lage, an dem sich dynamisch entwickelnden Markt langfristig mitzuhalten.
(16.12.2019, Melanie Streich)

  • Trotz Virus, Ukraine-Krieg und Inflation: Die Termine der wichtigsten Branchen-Events

    PSI/Viscom, 10. bis 12. Januar 2023, Düsseldorf
    Innovationdays, 27. Febr. bis 2. März 2023, Luzern
    InPrint, 14. bis 16. März 2023, München
    CCE International, 14. bis 16. März 2023, München
    Expo 4.0, 30. März bis 1. April 2023, Stuttgart
    Fespa Global, 23. bis 26. Mai 2023, München
    Interpack, 4. bis 10. Mai 2023, Düsseldorf
    EcoPrint, 6. und 7. Juni 2023, Genf
    Labelexpo, 11. bis 14. September 2023, Brüssel
    Xfair reloaded, 27. bis 29. September 2023, Wien
    print fair, 18. und 19. Oktober 2023
    Drupa, 28. Mai bis 7. Juni 2024, Düsseldorf

  • FM Future gibt die Rückkehr der EcoPrint bekannt, vom 6. bis 7. Juni 2023 in Genf

    Frazer Chesterman und Marcus Timson, jetzt FM Future, wollen es nach 10 Jahren Pause nochmals wissen und kündigen den Relaunch der EcoPrint an. Wohl damals seiner Zeit voraus fand dieser Messe- und Kongress-Event zum Thema Nachhaltigkeit im Druck erst- und einmalig 2012 in einem ehemaligen Bahnhofsgelände in Berlin statt. Die neue EcoPrint soll am 6. bis 7. Juni 2023 im Genfer PalExpo-Gelände Unternehmen und Entscheidungsträger aus der Druck- und Verpackungsbranche zusammenbringen, um Erfahrungen und Ideen zu Öko-Themen auszutauschen. Marcus Timson, damaliger Mitbegründer der EcoPrint: „2012 war die EcoPrint, daran besteht kein Zweifel, seiner Zeit voraus. Wir glauben, dass 2023 der perfekte Zeitpunkt ist, neu zu starten zumal wir uns auch mitten in einer Energiekrise befinden und die Auswirkungen der selbst verschuldeten Klimakatastrophe nicht mehr zu übersehen sind.“
  • Trotec: Peter Kratky wird CEO, Andreas Penz übernimmt neue Laser Sources Group

    Jobweechsel bei Trotec Laser: Peter Kratky, bisher CSO steht ab 1. Jänner als CEO an der Spitze von Trotec Laser. Norbert Schrüfer, CEO der TroGroup „Peter Kratky hat in den vergangenen drei Jahren als CSO der Trotec Laser erfolgreich mit Andreas Penz zusammengearbeitet und sich in dieser Zeit hervorragendes Marktwissen angeeignet“. Zur TroGroup gehören die beiden erfolgreichen Unternehmen Trodat (Stempel) und Trotec (Laser). Zusätzlich wird die TroGroup mit der Laser Sources Group ein eigenes Geschäftsfeld für Laserquellen aufbauen. Schüfer: „Wir wollen uns zu einem globalen Player im Bereich von Laserquellen entwickeln und sehen in diesem Segment Potenzial für ertragreiches Wachstum.“ Der bisherige Trotec CEO Penz soll nun seine umfassende Expertise im Bereich von Lasertechnologien, Laseranwendungen und des Lasergeschäfts künftig als CEO der Laser Sources Group in die Unternehmensgruppe einbringen.
  • Offset-Flaute: Fujifilm beendet Plattenproduktion in Europa

    Während Agfa vollständig aus dem Offset-Business ausgestiegen ist und alle Assets an die Münchner Aurelius-Gruppe verkauft hat, versucht Fujifilm den weltweiten Rückgang des Offset-Business mit dem Ausstieg aus der Herstellung von Offset-Druckplatten in Europa zu begegnen. So soll auch die noch verbliebene Produktionslinie im niederländischen Werk Tilburg bis Ende 2023 geschlossen werden. Der europäische Markt wird zukünftig aus Japan und China versorgt
  • SCREEN: Patrick Jud neuer Chef für DACH-Region

    SCREEN Europe hat für die DACH-Region einen neuen Leiter bestellt. Zukünftig wird Patrick Jud als Area Director also auch für Österreich zuständig sein. Insbesondere übernimmt er die Leitung der deutschen Niederlassung von SCREEN Europe. Diese wurde im Jahr 2020 gegründet, um der steigenden Nachfrage nach deren Inkjet-Digitaldrucktechnologie im deutschsprachigen Raum gerecht zu werden.
  • Wetec 2023 in Stuttgart: Hoffen auf gute Stimmung im Frühling

    Was wir mit unserer Xfair Ende September nicht geschafft haben – die Branche trotz Covid, Ukraine-Krieg und daraus resultierenden wirtschaftlichen Problemen zu einer Teilnahme an einem Messevent zu motovieren – hofft die Messe Stuttgart sechs Monate später vom  30. März bis 1. April 2023 hinzubekommen.  So läuft denn auch der Countdown für die Wetec 2023 als Teil der Expo 4.0 auf vollen Touren. Und, so die Veranstalter, es hätten sich bereits jetzt etliche namhafte Betriebe – vielfach Neuaussteller - aus ganz Deutschland und Europa zur Fachmesse für Werbetechnik, Digitaldruck, Lichtwerbung und Digital Signage angemeldet. Die wetec findet im Messeverbund EXPO 4.0 mit der Messe TecStyle Visions für Textilveredlung und Promotion sowie der Werbemittelmesse GiveADays in Stuttgart statt.
  • Neue Rolle-zu-Rolle-Großformatdrucker von HP: Die Latex 2700-Serie

    HP hat mit der Rolle-zu-Rolle-Druckerserie Latex 2700 neue Produktionsmaschinen für das Large Format Printing im Formatbereich bis 3,2 Meter Breite und mit einer Spitzenleistung von 89 m²/Std. auf den Markt gebracht. Zugleich sollen Druckdienstleister von neuen „Professional Print Service Plans“ profitieren, die es ermöglichen, Druckflotten und Arbeitsabläufe zu verwalten und Workflows im integrierten Produktionsprozess zu verbessern.
  • Neue Speedmaster XL 106 von Heidelberg bricht Geschwindigkeitsrekord

    Im Wettrennen um die schnellste Bogendruckmaschine wechselt der Siegerpokal wieder zur die Heidelberger Druckmaschinen AG. Die optional für die Speedmaster XL 106 auf 21.000 Bogen pro Stunde gestiegene Druckgeschwindigkeit macht das Hochleistungssystem laut Hersteller zur schnellsten Bogenoffset-Druckmaschine der Welt, mit der jetzt auch in der Faltschachtelproduktion ein Output von über 100 Millionen Drucken im Jahr möglich ist.
  • Müller Martinis neue SigmaLine Compact: Softcover, Hardcover, Faden- und Sammelheftung

    Die SigmaLine-Familie von Müller Martini wird erweitert: Am Eröffnungstag der Printing United Expo in Las Vegas kündigte Müller-Martini-CEO Bruno Müller für das kommende Jahr die neue SigmaLine Compact an. Müller Martini will damit alle Optionen der Weiterverarbeitung abdecken: Softcover, Hardcover, Fadenheftung und Sammelheftung. Sie soll es Digitaldruckern ermöglicht werden, auf engstem Raum mit weniger Personal und bei geringerer Makulatur mehr Endprodukte zu fertigen.