Verblüffend: Wer Bücher liest lebt bis zu 23 Monate länger

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Letztes Update am 16.3.

Verblüffend: Wer Bücher liest lebt bis zu 23 Monate länger
Wissenschaftler der Yale-Universität in den USA haben in einer Studie bei über 50jährigen herausgefunden, dass häufiges Lesen von Büchern das Leben verlängert. Für ihre Untersuchung stützten sich die Wissenschaftler auf eine repräsentative US-Studie, welche die Lesegewohnheiten von Senioren über 50 Jahren erfasst.

Die im Institut für öffentliche Gesundheit arbeitenden Forscher Avni Bavishi, Martin Slade und Becca R. Levy veröffentlichten ihre Studie zur Korrelation des Bücherkonsums mit einer langen Lebensdauer (Originaltitel: „A chapter a day: Association of book reading with longevity”) in den Fachzeitschriften „Social Science” und „Medicine”. Im Zuge der Untersuchung wurden die Daten von 3635 Personen über einen Zeitraum von zwölf Jahren ausgewertet. Hierfür teilten die Forscher die Probanden in drei Kategorien ein: Nichtleser, Durchschnittsleser mit einem Lesepensum von höchstens dreieinhalb Stunden pro Woche und Vielleser, die länger als dreieinhalb Stunden pro Woche lesen.
Sie fanden heraus, dass Lesende im Schnitt 23 Monate länger leben als Nichtleser. Erstaunlicherweise hatte das Lesen von Zeitschriften und Zeitungen keinen so starken Einfluss auf die untersuchten Probanden. Wer länger leben will, muss also zum Buch greifen.

Gutgeschriebene Zeit

Becca R. Levy, die leitende Autorin der Studie und Professorin für Epidemiologie in Yale, betont die Bedeutung der Ergebnisse: „Wer täglich nur eine halbe Stunde ein Buch liest, hat einen hohen Überlebensvorteil gegenüber Nichtlesern – unabhängig von Geschlecht, Gesundheitszustand, Reichtum oder Bildungsniveau.” Der Überlebensvorteil blieb, wie sie hinzufügt, auch nach Einrechnung der kognitiven Fähigkeiten zu Studienbeginn. Dies bedeutet: Es ist das Lesen, das die Lebenserwartung verlängert, und nicht die im Vorfeld bereits vorhandenen kognitiven Fähigkeiten.
„Hier sind noch viele Fragen offen”, sagt Becca R. Levy. „Was wir bereits wissen, ist, dass das Lesen von Büchern zwei kognitive Prozesse umfasst, die den Überlebensvorteil vermitteln: das langsame und tief eingetauchte Lesen und die Förderung von Empathie, sozialer Wahrnehmung und emotionaler Intelligenz.”
Laut Professorin Levy zeigen diese Erkenntnisse, dass einem die Zeit, die man mit dem Lesen von Büchern verbringt, tatsächlich am Ende gutgeschrieben wird.
(16.12.2019, Red.)

  • Für die Zeit nach dem Virus: Die neuen Termine der wichtigsten Branchen-Messen und Events

    Lopec Online, 23. bis 25. März 2021, www
    Virtual Drupa, 20.  bis 24. April 2021, www
    Viscom, 18. bis 20. Mai 2021, Düsseldorf
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    Fachpack, 28. bis 30. Sept. 2021, Nürnberg
    Xfair, 13. bis 15. Oktober 2021, Wien
    Fespa, 12. bis 15. Oktober 2021, Amsterdam
    Ifra WPE, 13. und 14. Oktober 2021, Berlin
    Innovationdays, 21. bis 24. Febr. 2022, Luzern
    Expo 4.0, 31. März bis 2. April 2022, Stuttgart
    Interpack, Mai 2023, Düsseldorf
    Drupa, 28. Mai bis 7. Juni 2024, Düsseldorf

  • Auch Esko macht Kasse und trennt sich von Kongsberg Cutter-Geschäft

    Der belgische spezialist Verpackungs-, Etiketten- und Großformat-Digitaldruck-Lösungen, Esko, trennt sich von seinem Kongsberg-Geschäft für digitale Schneidetische. Käufer ist das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen Opengate Capital. Der geplante Verkauf umfasst die ursprünglichen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Kongsberg (Norwegen) und das Werk in Brno (Tschechische Republik). Mit der Übernahme werden die meisten Kongsberg-Mitarbeiter in das neu gegründete Unternehmen Kongsberg PCS (Precision Cutting Systems) wechseln. Neuer Kongsberg-Chef ist Stuart Fox der von Esko in das neue Unternehmen wechselt. Für die Kunden soll sich nichts ändern,  die Wiederverkäufer werden ebenfalls auf Kongsberg PCS übertragen.

  • Nach Stilllegungen bei SCA: Heinzelsales übernimmt Verkaufsteam von SCA

    Nach der Entscheidung des schwedischen SCA-Konzerns, seine Papiermaschinen in Ortviken (Schweden) sowie die dazugehörigen Vertriebsbüros in Westeuropa zu schließen, verstärkt das heimische Papier- und Zellstoffhandelsunternehmen Heinzelsales (Wilfried Heinzel AG) seine eigenen Vertriebsbüros in Wiesbaden und Paris. Bisher wurden die im Heinzel-Werk in Laakirchen erzeugten Publikationspapiere gemeinsam mit SCA vertrieben. So wird ab 1. April 2021 Rainer Swidersky, langjähriger Sales Direktor bei SCA Graphic Paper Deutschland, zum Heinzelsales-Team in Wiesbaden stoßen und für den Vertrieb in Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg verantwortlich sein. Für den technischen Kundendienst für Publikationspapiere aus Laakirchen ist künftig Jakob Sawitzki zuständig, der ebenfalls von SCA zu Heinzelsales wechselt.

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    Kyocera, hierzulande hauptsächlich bekannt als Ausstatter von Bürotechnik auf Laserbasis, steigt in das Segment des professionellen Production Printings ein. Technologische Basis des japanischen Unternehmens sind seine schnellen Tintenstrahldruckköpfe die hauptsächlich für industrielle OM-Anwendungen Verwendung fanden. Zukünftig verbaut Kyocera seine Keramik-Druckköpfe unter eigenem Label in ein leistungsfähiges Vollfarb-Tintenstrahlsystem namens Kyocera TASKalfa Pro 15000c.  Das System soll eine Marktlücke zwischen Low-end-Druckern mit eingeschränkter Qualität und Geschwindigkeit und High-end-Produktionssystemen mit hoher Bildqualität und Performance schließen.

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    Einen Riesenauftrag hat Ricoh Deutschland an Land gezogen. Über die nächsten vier Jahre stattet das Technologie-Unternehmen 160 Bundesbehörden mit 9.000 Multifunktionssystemen der IM C-Serie aus. Mit weiteren digitalen IT- und Service-Lösungen sollen sie die Prozessautomatisierung in den Bundesbehörden vorantreiben. So sind die neuen Ricoh A3-Farb-Multifunktionssysteme mit Automations-Features der täglichen Scan- und Kopiervorgänge ausgestattet.

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  • Präferenz für Regionalmessen und Digitales: Auch Siegwerk sagt Drupa- und Interpack ab

    Der Absage-Reigen um Großmessen geht weiter. Nun hat auch der Farbhersteller Siegwerk beschlossen, weder an der Drupa im April 2021 in Düsseldorf, noch an der Interpack zwei Monate zuvor teilzunehmen. Laut Bettina Horenburg, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Siegwerk, gehe das Unternehmen davon aus, dass „sich die Gesamtwahrnehmung von Großausstellungen durch die globale Pandemie verändern wird und dass regionale, kleinere Fachmessen sowie mehr virtueller Austausch in Zukunft eher einen Mehrwert darstellen werden.“ Außerdem wolle man sich mehr auf virtuelle Tools und Dienstleistungen konzentrieren, um seine Kundenbindungsstrategie in Zukunft weiter zu digitalisieren.

  • Müller Martini räumt auf: Goebel übernimmt deutsches Druckmaschinengeschäft

    Sechs Jahre nach Einstellung der Produktion von formatvariablen Rollenoffset-Druckmaschinen verkauft Müller Martini die MM Druckmaschinen GmbH im deutschen Maulburg an die schweizer Goebel Capital GmbH. Die Gesellschaft wird neu unter dem Namen Goebel MMD GmbH firmieren. Die Kunden von Müller Martini-Druckmaschinen werden damit nicht nur langfristig betreut, sondern sie können auch von den neusten Goebel-Entwicklungen profitieren. Müller Martini selbst wird für die weltweit grosse Basis an installierten Rollenoffset-Druckmaschinen  während der kommenden Jahre die Ersatzteil-Verfügbarkeit sicherstellen.

  • Statt Großformat: Heidelberg investiert in die Produktion gedruckter Elektronik

    Aus dem großformatigen Offsetdruck hat sich Heidelberg zurückgezogen, gedruckte Elektronik soll ein neuers Standbein werden. So hat das Unternehmen eine eigene Geschäftseinheit zur industriellen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb gedruckter und organischer Elektronik gegründet und bereits die Produktion am Standort Wiesloch-Walldorf aufgenommen. Dafür hat man rund 5 Mio. Euro in den Aufbau einer kompletten Produktionsstraße für gedruckte Sensoren investiert.