Wiener Zeitung: Breite Front gegen Regierung und für Erhalt der ältesten Zeitung der Welt

Mehrere Initiativen und prominente Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich am 12. November bei einer Pressekonferenz gemeinsam für den Erhalt der „Wiener Zeitung“ eingesetzt. Chefredakteur Walter Hämmerle wandte sich einmal mehr gegen den Regierungsentwurf, den er als „Totalschaden“ bezeichnete. Es müsse alles darangesetzt werden, dass die Zeitung fortgeführt werde – nur weil die Regierung als Eigentümervertreterin der Republik „keinen Bock“ mehr habe, die Zeitung herauszugeben, dürfe sie dieses „Juwel“ nicht zu Grabe tragen. Es gebe Interesse und Know-how, um die Eigentümerschaft, zum Beispiel in einer Stiftungslösung, auf neue Beine zu stellen.

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Konsolidierung auch im Bogenbereich: VVA und BuLu bündeln ihre Kräfte und schließen Standort Lustenau

Die einen schließen ihre Standorte, andere fusionieren – um dann ebenfalls einen Standort zu schließen …wie in Vorarlberg. Dort haben sich die Buchdruckerei Lustenau, kurz BuLu, und die Vorarlberger Verlagsanstalt, kurz VVA, entschlossen, ab dem nächsten Jahr im operativen Geschäft gemeinsame Wege zu gehen. So wird mit 1.1.2023 ein neues Unternehmen gegründet, in welches sich die BuLu und die VVA gemeinsam einbringen werden. Der Geschäftsbetrieb der BuLu in Lustenau wird folglich Zug um Zug samt Belegschaft und einem Großteil des Maschinenparks an den Standort der VVA nach Dornbirn übersiedeln.

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Schwere Zeiten für Gedrucktes: Walstead Leykam schließt Rollen-Standort Müllendorf

Nun ist die Katze aus dem Sack: Walstead Leykam Druck, in Österreich bisher an drei Standorten in Österreich vertreten, wird bis zum Jahresende den Standort im burgenländischen Müllendorf schließen. Bisher war der britische Rollenmulti Walstead nach Übernahmen von Leykam-Let`s Print (2016) auch im benachbarten Niederösterreichischen Neudörf sowie seit 2020 in St. Pölten (Ex-NP-Druck) vertreten. Zusätzlich betreibt die Walstead Leykam Druck Division je ein Standort in Slowenien und Tschechien. Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien die hohen Rohstoff- und Energiepreise. Außerdem hätten viele werbetreibenden Unternehmen ihr Budget gekürzt und somit weniger in die Prospektwerbung investieren.

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Drupa Global Trends Report: Weltweite Printbranche erholt sich von Pandemiefolgen

In regelmäßigen Abständen lässt die Drupa die Stimmung und und die Trends der Branche in einer Umfrage eruieren.  Das Ergebnis der mittlerweile 8. Studie: im Vergleich zur letzten Umfrage aus 2019, die noch vor der Pandemie stattfand, blickt die weltweite Branche im Durchschnitt wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Der Verpackungsmarkt ist erwartungsgemäß stark, aber auch die Märkte für Commercial-, Publishing- und Functional-Printing zeigen für 2023 Anzeichen von Erholung. Regional ist die Zuversicht unterschiedlich ausgeprägt, so erwarten Asien und Südamerika für 2023 bessere Geschäfte, während Europa angesichts des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und dessen Folgen eher pessimistisch gestimmt ist.

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Manroland Sheetfed schließt Firma in Österreich und schickt GmbH in Konkurs

Was allgemein schon seit längerem erwartet wurde ist nun eingetreten: Der Offenbacher Bogendruckmaschinenhersteller Manroland Sheetfed beendet seine formale Unternehmensaktivitäten in Österreich und hat für die Manroland Österreich GmbH zum 28. Oktober Konkursantrag gestellt. Offizieller Grund: Überschuldung. Die Geschäfte hierzulande werden zukünftig von Deutschlad aus koordiniert.

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Druck Medien Tag am 13. Oktober auf der Suche nach Ideen und Impulsen

Die Print- und Medienbranche hat Probleme: Energiekrise, Inflation, Rohstoffmangel, Corona und Fachkräftemangel – die Herausforderungen, vor denen Unternehmen derzeit stehen, gleichen sich derzeit in nahezu allen Branchen. Aber welchen Handlungsspielraum haben Druck- und Medienunternehmen, um den sprichwörtlichen Karren aus dem Dreck zu ziehen? Der Verband Druck Medien sucht beim Druck Medien Tag am 13. Oktober in Wien nach Ideen und Impulsen, wie die Situation besser bewältigt werden kann.

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Für Spin-Offs und Neugründungen: Dursts Technologie-Kraftwerk in Brixen

Das österreichisch-südtiroler Digitaldruck- und Technologie-Unternehmen Durst hat am 2. September sein „Durst Kraftwerk“ eröffnet. Die über 5.300 qm große Halle im ehemaligen DUKA-Gebäude in Brixen wird die Heimat firmeneigener Spin-Offs und der diverser Neugründungen des Unternehmens. „Aus der Not geboren, unserem amerikanischen Zukauf Vanguard Digital Systems ein Zuhause in Europa zu geben, ist die Idee zum Durst Kraftwerk entstanden,“ erklärt Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group.

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Logistikprobleme, Papierpreisexplosion: Teuerung trifft auch Bücherpreise

Die Teuerungswelle rauscht quer durch alle Branchen. Sie trifft auch Buchverlage. Wegen zunehmender Lieferproblemen wird die Logistik komplizierter, die Herstellungskosten steigen – insbesondere die durch absichtliche Verknappung herbeigeführte Explosion der Papierpreise. Zum Teil abfangen werden das wohl auch Leserinnen und Leser mit höheren Buchpreisen ab Herbst und besonders zum Weihnachtsgeschäft. Denn Bücher gehören zu den beliebtesten Geschenkartikeln am Gabentisch.

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