The Show goes on: Xfair 2021 reloaded, 12. bis 14. Oktober

+ + + Die nächste Magazin-Ausgabe von X-media erscheint am 5. April 2021 + + + mit Messevorschau zur virtual-drupa, 20. bis 23. April 2021, www / Düsseldorf, sowie zur Viscom, 18. bis 20. Mai 2021, Düsseldorf + + + Redaktions- und Anzeigenschluss ist am 26. März 2021 + + +
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Letztes Update am 16.3.

The Show goes on: Xfair 2021 reloaded, 12. bis 14. Oktober
Zu wenig Besucher, aber offensichtlich trotzdem gute Geschäfte …und viel Unterstützung bei den Ausstellern. So wollen die Xfair-Veranstalter denn doch weitermachen. Mit einem angepassten Konzept und einem zusätzlichen Organisationspartner.

Mit einem insgesamt doch positiven Ergebnis ging am 10. Oktober die bereits dritte Ausgabe der Xfair, des internationalen Cross-Production-Event für Druck, Digitaldruck, Werbetechnik und Verpackungsproduktion zu Ende. In der 8.000 qm großen Marx-Halle in Wien zeigten 160 ausstellende Unternehmen ihre Exponate, neueste Technologien und spannende Anwendungen.
Besonders angetan waren die Austeller von der Qualität der Fachbesucher – wenn auch die Menge zu wünschen übrig ließ. Was anderseits den sich präsentierenden Firmen die nötige Zeit ließ, sich mit potentiellen Kunden intensiv über die Angebote auszutauschen. Entsprechende positive Kontakte und Geschäftsabschlüsse waren das Ergebnis. So bestätigten die meisten Aussteller zu Messeende denn auch ihr volles Kommitment zu einer Weiterführung der Xfair und das Angebot, sich zukünftig selbst auch verstärkt in die Weiterentwicklung des Events einzubringen.

Aussteller kritisieren Nichtaussteller

Von einer ganzen Reihe von Unternehmern – etwa Roman Mattes von Alphaset – gab es auch heftige Kritik an einigen Nichtausstellern, die die Lounges und Meeting-Zonen der Xfair heftig für die Akquisition und Kundenbetreuung nutzten, aber selbst nicht bereit waren etwas zum Gelingen einer Xfair beizutragen. Veranstaltungsleiter Messer: „Das ist tatsächlich nur schwer nachvollziehbar. Auf der einen Seite nach außen den Eindruck eines Big Players vermitteln zu wollen und dann reicht das Werbebudget gerade für einen Schultisch im Pausengang…“
Das ist wohl auch einer der Gründe, warum im Vorfeld des Events mit einer Gerüchtekampagne Stimmung gegen die Xfair gemacht wurde und zu fragwürdigen Absprachen führte. Und in einem Fall sogar einem teilnahmewilligen Händler die Unterstützung versagt worden ist…

Xfair reloaded 2021: angepasstes Konzept, zusätzlicher Partner

Jedenfalls wollen die Organisatoren der Xfair ihr Projekt weiterführen aber denn doch an die aktuelle Branchensituation anpassen. So werden alle Aussteller und Interessenten nach der Drupa zu einem Workshop über die zukünftige Ausrichtung einer Xfair eingeladen. Und auch organisatorisch wird angepasst werden. Messer: „Mit dem Wachsen des Events sind wir als kleiner Fachverlag eindeutig an die Grenzen des für uns Machbaren gestoßen“. So haben sich bereits einige potentielle Partner als Unterstützer angetragen. Selbst Herwig Ursin, Betreiber der Marx Halle, hat seine Mitwirkung angeboten.
Somit steht also einer Fortführung eines professionellen Messevents für gedruckte und visuelle Kommunikation im Jahr 2021 nichts im Wege.

Explodierende Nebenkosten sorgen für Ärger

Wenn auch noch nicht klar ist wo. Rudolf Messer: „Zwar ist die Marx Halle zweifelsohne eine geniale Location. Doch die explodierenden Nebenkosten sorgen für viel Ärger bei Ausstellern und uns als Veranstalter. Wenn wir hier nicht eine Lösung finden müssen wir uns nach einer Alternative umsehen“.
Jedenfalls ist die Marx Halle vom 12. bis 14. Oktober für eine Xfair reloaded reserviert.
(16.10.2019, Red.)

  • Für die Zeit nach dem Virus: Die neuen Termine der wichtigsten Branchen-Messen und Events

    Lopec Online, 23. bis 25. März 2021, www
    Virtual Drupa, 20.  bis 24. April 2021, www
    Viscom, 18. bis 20. Mai 2021, Düsseldorf
    InPrint, 22. bis 24. Juni 2021, München
    Fachpack, 28. bis 30. Sept. 2021, Nürnberg
    Xfair, 13. bis 15. Oktober 2021, Wien
    Fespa, 12. bis 15. Oktober 2021, Amsterdam
    Ifra WPE, 13. und 14. Oktober 2021, Berlin
    Innovationdays, 21. bis 24. Febr. 2022, Luzern
    Expo 4.0, 31. März bis 2. April 2022, Stuttgart
    Interpack, Mai 2023, Düsseldorf
    Drupa, 28. Mai bis 7. Juni 2024, Düsseldorf

  • Auch Esko macht Kasse und trennt sich von Kongsberg Cutter-Geschäft

    Der belgische spezialist Verpackungs-, Etiketten- und Großformat-Digitaldruck-Lösungen, Esko, trennt sich von seinem Kongsberg-Geschäft für digitale Schneidetische. Käufer ist das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen Opengate Capital. Der geplante Verkauf umfasst die ursprünglichen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Kongsberg (Norwegen) und das Werk in Brno (Tschechische Republik). Mit der Übernahme werden die meisten Kongsberg-Mitarbeiter in das neu gegründete Unternehmen Kongsberg PCS (Precision Cutting Systems) wechseln. Neuer Kongsberg-Chef ist Stuart Fox der von Esko in das neue Unternehmen wechselt. Für die Kunden soll sich nichts ändern,  die Wiederverkäufer werden ebenfalls auf Kongsberg PCS übertragen.

  • Nach Stilllegungen bei SCA: Heinzelsales übernimmt Verkaufsteam von SCA

    Nach der Entscheidung des schwedischen SCA-Konzerns, seine Papiermaschinen in Ortviken (Schweden) sowie die dazugehörigen Vertriebsbüros in Westeuropa zu schließen, verstärkt das heimische Papier- und Zellstoffhandelsunternehmen Heinzelsales (Wilfried Heinzel AG) seine eigenen Vertriebsbüros in Wiesbaden und Paris. Bisher wurden die im Heinzel-Werk in Laakirchen erzeugten Publikationspapiere gemeinsam mit SCA vertrieben. So wird ab 1. April 2021 Rainer Swidersky, langjähriger Sales Direktor bei SCA Graphic Paper Deutschland, zum Heinzelsales-Team in Wiesbaden stoßen und für den Vertrieb in Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg verantwortlich sein. Für den technischen Kundendienst für Publikationspapiere aus Laakirchen ist künftig Jakob Sawitzki zuständig, der ebenfalls von SCA zu Heinzelsales wechselt.

  • Kyocera steigt mit eigener Tintenstrahltechnologie ins Production Printing ein

    Kyocera, hierzulande hauptsächlich bekannt als Ausstatter von Bürotechnik auf Laserbasis, steigt in das Segment des professionellen Production Printings ein. Technologische Basis des japanischen Unternehmens sind seine schnellen Tintenstrahldruckköpfe die hauptsächlich für industrielle OM-Anwendungen Verwendung fanden. Zukünftig verbaut Kyocera seine Keramik-Druckköpfe unter eigenem Label in ein leistungsfähiges Vollfarb-Tintenstrahlsystem namens Kyocera TASKalfa Pro 15000c.  Das System soll eine Marktlücke zwischen Low-end-Druckern mit eingeschränkter Qualität und Geschwindigkeit und High-end-Produktionssystemen mit hoher Bildqualität und Performance schließen.

  • Megaauftrag: Ricoh liefert 9.000 Multifunktions-Drucker für deutsche Bundesbehörden

    Einen Riesenauftrag hat Ricoh Deutschland an Land gezogen. Über die nächsten vier Jahre stattet das Technologie-Unternehmen 160 Bundesbehörden mit 9.000 Multifunktionssystemen der IM C-Serie aus. Mit weiteren digitalen IT- und Service-Lösungen sollen sie die Prozessautomatisierung in den Bundesbehörden vorantreiben. So sind die neuen Ricoh A3-Farb-Multifunktionssysteme mit Automations-Features der täglichen Scan- und Kopiervorgänge ausgestattet.

  • Mimaki bringt zwei neue Inkjet-Rollendrucker für das Großformat-Einsteigersegment

    Mimaki Europe hat als Teil seiner neuen 100er-Serie zwei neue Inkjet-Rollendrucker auf den Markt gebracht. Sowohl das Solvent-Modell JV100-160 als auch das UV-Modell UJV100-160 eignen sich laut Hersteller perfekt als Einsteigersysteme für den Bereich Large Format Printing.  Der JV 100-160 nutzt die neu entwickelte, schnell trocknende Eco-Solvent-Tinte AS5. Beim UJV100-160 sorgt die sofort aushärtende UV-Tinte LUS-190 für kürzere Produktionszeiten ohne Trocknungszeit.

  • Präferenz für Regionalmessen und Digitales: Auch Siegwerk sagt Drupa- und Interpack ab

    Der Absage-Reigen um Großmessen geht weiter. Nun hat auch der Farbhersteller Siegwerk beschlossen, weder an der Drupa im April 2021 in Düsseldorf, noch an der Interpack zwei Monate zuvor teilzunehmen. Laut Bettina Horenburg, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Siegwerk, gehe das Unternehmen davon aus, dass „sich die Gesamtwahrnehmung von Großausstellungen durch die globale Pandemie verändern wird und dass regionale, kleinere Fachmessen sowie mehr virtueller Austausch in Zukunft eher einen Mehrwert darstellen werden.“ Außerdem wolle man sich mehr auf virtuelle Tools und Dienstleistungen konzentrieren, um seine Kundenbindungsstrategie in Zukunft weiter zu digitalisieren.

  • Müller Martini räumt auf: Goebel übernimmt deutsches Druckmaschinengeschäft

    Sechs Jahre nach Einstellung der Produktion von formatvariablen Rollenoffset-Druckmaschinen verkauft Müller Martini die MM Druckmaschinen GmbH im deutschen Maulburg an die schweizer Goebel Capital GmbH. Die Gesellschaft wird neu unter dem Namen Goebel MMD GmbH firmieren. Die Kunden von Müller Martini-Druckmaschinen werden damit nicht nur langfristig betreut, sondern sie können auch von den neusten Goebel-Entwicklungen profitieren. Müller Martini selbst wird für die weltweit grosse Basis an installierten Rollenoffset-Druckmaschinen  während der kommenden Jahre die Ersatzteil-Verfügbarkeit sicherstellen.

  • Statt Großformat: Heidelberg investiert in die Produktion gedruckter Elektronik

    Aus dem großformatigen Offsetdruck hat sich Heidelberg zurückgezogen, gedruckte Elektronik soll ein neuers Standbein werden. So hat das Unternehmen eine eigene Geschäftseinheit zur industriellen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb gedruckter und organischer Elektronik gegründet und bereits die Produktion am Standort Wiesloch-Walldorf aufgenommen. Dafür hat man rund 5 Mio. Euro in den Aufbau einer kompletten Produktionsstraße für gedruckte Sensoren investiert.