Ricohs Henkaku-Vision: die Seuchenjahre vergessen lassen

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Ricohs Henkaku-Vision: die Seuchenjahre vergessen lassen
Als erstes Unternehmen der Digital-Druckerbranche hat Ricoh seine Schwerpunkte zur Drupa präsentiert. Wohl mit Bedacht so bald, denn ziemlich genau seit der letzten Drupa 2016 befindet sich der Konzern im Krisenmodus. Mit einem imposanten Auftritt auf der Druck-Weltmesse nächsten Sommer will man wohl beweisen, dass man den Turnaround geschafft hat.

So will man den Druckdienstleistern laut einer ersten Vor-Drupa-Ankündigung unter dem Motto „Love The Way Ahead“ zeigen, wie sich Ricoh- Anwender mit sogenannten transformativen Geschäftsmodellen im Druck erfolgreich weiter entwickeln können. Hierfür will das Unternehmen auf der drupa 2020 sein „bislang größtes Portfolio an vielseitigen Lösungen und seine Henkaku-Vision vom innovativen Wandel” präsentieren.

Nach Seuchenjahr 2016 im Krisenmodus

Jedenfalls beabsichtigt Ricoh mit seinem Auftritt in Düsseldorf zu zeigen, dass man nach drei Jahren den Krisenmodus hinter sich gelassen hat. Angesichts eines Umsatzeinbruches von 70 Prozent im Drupa-Jahr 2016 hatte sich Ricoh eine massive Restrukturierung verordnet. Das hat allein in Hannover, wo die Deutschlandzentrale sitzt, 250 Jobs gekostet, bundesweit doppelt so viele. Und natürlich war auch Österreich, als Deutschland- Apendix, entspreched betroffen.
Begonnen hat der Umbau des Drucker- und Multifunktionsgeräte- Giganten im April 2017, binnen eines Jahres sollte entsprechend einer Strategieänderung umorganisiert und zurück in die Erfolgsspur gefunden werden.
Wie Mario Di Santolo, Ricoh-Sprecher für Deutschland, speziell betont, habe auch die Belegschaft ihren Teil zu Gesundung durch Verzicht auf Weihnachtsgeld und Lohnzuwachs mitgeholfen. Das neue Konzept habe laut Di Santolo gegriffen. „Wir orientieren uns jetzt viel stärker am Mittelstand als an Großkunden wie früher“, erklärt Di Santolo. Auch die „neuen Geschäftsfelder“ hätten sich positiv entwickelt. Neben dem bisherigen Kerngeschäft „Office Printing“ habe man die „Office Services“ (alles, was Dienstleistungen am Arbeitspatz rund um IT, Software und Prozesslösungen betrifft) ausgebaut, und – „für die Zukunft ganz entscheidend“ – sich verstärkt dem kommerziellen und industriellen Druck verschrieben. Man wolle Technologie-Systeme verkaufen: nicht Mengen an Geräten, sondern etwa eine Druckstraße für Laminathersteller aufbauen, auch 3DDruck sei Thema, und mit dem digitalen Großformat wolle man ebenfalls verstärkt in neue Märkte wie Werbetechnikanwendungen eindringen.

Drupa 2020 mit deutlich vergrößertem Portfolio

Auf der Drupa 2020 will Ricoh jedenfalls die vergangenen Seuchenjahre vergessen machen und zeigt auf seinem 1800 Quadratmeter großen Stand in Halle 8a sein Portfolio an Lösungen für den professionellen Druckbereich. So unter anderem die Highspeed-Inkjet-Druckmaschine Pro VC70000, erweiterte Anwendungsvorteile der optimierten Einzelblatt-Farbdrucksysteme ProC7200 und ProC9200 mit neuen Papier-Transportfunktionen sowie die neuesten Versionen von Ricoh Process-Director und von Ricoh Supervisor Softwarewarelösungen.
Ebenfalls auf der Messe vorgestellt werden Ricoh-Lösungen für den Akzidenzdruck und industrielle Druckanwendungen. Dazu zählen der Großformat-Produktionsdrucker ProTM L5160 sowie der Textildirektdrucker (DTG) Ri 1000. Zusätzlich sollen noch einige weitere Neuentwicklungen folgen.
In speziellen Bereichen an seinem Stand will Ricoh praktische Anwendungen aus einem breiten Spektrum seiner Systeme, die den Ideenreichtum der Nutzer auf phantasievolle Weise anregen sollen, vorführen.Darüber hinaus wird ein durchgehender Komplettworkflow Echtzeiteinblicke in optimale Produktionsmöglichkeiten vermitteln.
(2.1.2020, Red.)

  • Für die Zeit nach dem Virus: Die neuen Termine der wichtigsten Branchen-Messen und Events

    Lopec Online, 23. bis 25. März 2021, www
    Virtual Drupa, 20.  bis 24. April 2021, www
    Viscom, 18. bis 20. Mai 2021, Düsseldorf
    Fachpack, 28. bis 30. Sept. 2021, Nürnberg
    Xfair Future Forum, 13. bis 15. Okt. 2021, Wien
    Fespa, 12. bis 15. Oktober 2021, Amsterdam
    Innovationdays, 21. bis 24. Febr. 2022, Luzern
    Expo 4.0, 31. März bis 2. April 2022, Stuttgart
    Xfair reloaded, 6. bis 8. April 2022, Wien
    Interpack, Mai 2023, Düsseldorf
    Drupa, 28. Mai bis 7. Juni 2024, Düsseldorf

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    Multi-Plot Europe GmbH ist seit langem ein führendes Unternehmen für den Bereich digitaler Textildruck und Microfactory. Bergertextiles ist ein internationaler Spezialist für Digitaldrucktextilien, -lösungen und Services mit rund 170 Jahren Branchenerfahrung. Seit einigen Jahren vertreibt Multi-Plot hochwertige Sublimations-Papiere des kroatischen Qualitätsherstellers Kaspar Papir exklusiv im Raum Deutschland. Beginnend mit dem Jahr 2021 haben die Unternehmen eine Zusammenarbeit beschlossen.
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    The Beast – Der Jeti Tauro H3300 UHS LED ist nach Selbsteinschätzung das neue, schnellste UV-LED Flaggschiff von Agfa und für den industriellen Markt und den 24/7 Bedarf entwickelt. Dieses UV-LED System druckt Medien mit einer Breite von bis zu 3,3 m in vier oder sechs Farben mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 m² / Stunde.
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    Eigentlich sollte die schweizerische Benpac Holding AG von Heidelberg deren Gallus-Tochter um 120 Millionen Euro übernehmen. Doch der Deal platzte, Benpac überwies den Kaufpreis nicht wie vereinbart zum Termin Ende Jänner. Angeblicher Grund laut Benpac: der Widerstand, dem Benpac in den vergangenen Monaten nach Bekanntwerden des geplanten SDeals augesetzt war: „Die Reaktionen aus dem Markt, aber auch aus den Gallus-Firmen selbst waren so stark, dass eine erfolgreiche Umsetzung in Frage gestellt werden musste“, so Benpac CEO Marco Corvi. Nur 10 Tage nach diesem geplatzten Deal gibt Benpac die Übernahme eines anderen Unternehmens bekannt: Benpac akquiriert von der schweizerischen Wifag-Polytype die OMV Machinery Srl.
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  • Nach Stilllegungen bei SCA: Heinzelsales übernimmt Verkaufsteam von SCA

    Nach der Entscheidung des schwedischen SCA-Konzerns, seine Papiermaschinen in Ortviken (Schweden) sowie die dazugehörigen Vertriebsbüros in Westeuropa zu schließen, verstärkt das heimische Papier- und Zellstoffhandelsunternehmen Heinzelsales (Wilfried Heinzel AG) seine eigenen Vertriebsbüros in Wiesbaden und Paris. Bisher wurden die im Heinzel-Werk in Laakirchen erzeugten Publikationspapiere gemeinsam mit SCA vertrieben. So wird ab 1. April 2021 Rainer Swidersky, langjähriger Sales Direktor bei SCA Graphic Paper Deutschland, zum Heinzelsales-Team in Wiesbaden stoßen und für den Vertrieb in Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg verantwortlich sein. Für den technischen Kundendienst für Publikationspapiere aus Laakirchen ist künftig Jakob Sawitzki zuständig, der ebenfalls von SCA zu Heinzelsales wechselt.

  • Kyocera steigt mit eigener Tintenstrahltechnologie ins Production Printing ein

    Kyocera, hierzulande hauptsächlich bekannt als Ausstatter von Bürotechnik auf Laserbasis, steigt in das Segment des professionellen Production Printings ein. Technologische Basis des japanischen Unternehmens sind seine schnellen Tintenstrahldruckköpfe die hauptsächlich für industrielle OM-Anwendungen Verwendung fanden. Zukünftig verbaut Kyocera seine Keramik-Druckköpfe unter eigenem Label in ein leistungsfähiges Vollfarb-Tintenstrahlsystem namens Kyocera TASKalfa Pro 15000c.  Das System soll eine Marktlücke zwischen Low-end-Druckern mit eingeschränkter Qualität und Geschwindigkeit und High-end-Produktionssystemen mit hoher Bildqualität und Performance schließen.