Japanischer Papiergroßhändler KPP soll Antalis übernehmen – und finanziert stillen Ausgleich

+ + + Die nächste Magazin-Ausgabe von X-media erscheint am 5. April 2021 + + + mit Messevorschau zur virtual-drupa, 20. bis 23. April 2021, www / Düsseldorf, sowie zur Viscom, 18. bis 20. Mai 2021, Düsseldorf + + + Redaktions- und Anzeigenschluss ist am 26. März 2021 + + +
A4hoch4x4.qxd
MacksMedia

Alle Helfer im Corona-Einsatz

Fachzeitschriften und Online-Plattformen als Messeersatz

Bücher lesen zum länger leben

Selbstbesinnung

Gefriertruhen

Natürlich der Corona-Virus

Bussi, Bussi…

Momentan
Messeveranstalter sein

Aktien

Gobale Monopole

America first…

Letztes Update am 16.3.

Japanischer Papiergroßhändler KPP soll Antalis übernehmen – und finanziert stillen Ausgleich
Der Papiergroßhändler Antalis, bisher im Besitz der beiden französischen Investmentunternehmen Sequana und Bpifrance Participants, soll japanisch werden. Zukünftiger Eigentümer wird Kokusai Pulp and Paper (KPP). Vor der tatsächlichen Übernahme soll Antalis in einem stillen Ausgleich entschuldet werden.

Zum 31. Dezember 2019 beliefen sich die ausstehenden Kreditlinien des bestehenden syndizierten Kreditrahmens auf 287,1 Mio. Euro. Dafür stellt die japanische Mizuho Bank die Finanzierung in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Verbindlichkeiten sollen abgeschrieben werden.
Durch die Übernahme von Antalis würde KPP zu einem weltweitführenden Anbieter von Papier, Verpackung und visueller Kommunikation auf vier Kontinenten — Asien, Australien, Lateinamerika und nun Europa. Die neu gebildete Gruppe soll einen Jahresumsatz von rund 5,3 Milliarden Euro erzielen, einschließlich 3,3 Millionen Tonnen verkauftem Papier.
„Das Antalis Management und seine Mitarbeiter sind sehr zufrieden mit der Vereinbarung mit KPP. Sie wird uns ermöglichen ein neues Kapitel in der internationalen Entwicklung aufzuschlagen. Dieser Zusammenschluss wird Antalis die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, um Innovationen zu unterstützen und die Marktposition zu stärken“, kommentierte Hervé Poncin, CEO von Antalis die Übernahme.
Antalis ist auch in Österreich vertreten. Die Antalis Austria GmbH vertreibt rund 5.000 Artikel der Bereiche Print, Office, Packaging, und Visual Communication an zwei Standorten. Darüber hinaus ist Antalis im Bereich Industrial Packaging mit dem Tochterunternehmen Antalis Verpackungen GmbH aktiv.

 



< zurück

  • Für die Zeit nach dem Virus: Die neuen Termine der wichtigsten Branchen-Messen und Events

    Lopec Online, 23. bis 25. März 2021, www
    Virtual Drupa, 20.  bis 24. April 2021, www
    Viscom, 18. bis 20. Mai 2021, Düsseldorf
    InPrint, 22. bis 24. Juni 2021, München
    Fachpack, 28. bis 30. Sept. 2021, Nürnberg
    Xfair, 13. bis 15. Oktober 2021, Wien
    Fespa, 12. bis 15. Oktober 2021, Amsterdam
    Ifra WPE, 13. und 14. Oktober 2021, Berlin
    Innovationdays, 21. bis 24. Febr. 2022, Luzern
    Expo 4.0, 31. März bis 2. April 2022, Stuttgart
    Interpack, Mai 2023, Düsseldorf
    Drupa, 28. Mai bis 7. Juni 2024, Düsseldorf

  • Statt Heidelberg-Gallus: Benpac kauft Tochterunternehmen von Wifag-Polytype

    Eigentlich sollte die schweizerische Benpac Holding AG von Heidelberg deren Gallus-Tochter um 120 Millionen Euro übernehmen. Doch der Deal platzte, Benpac überwies den Kaufpreis nicht wie vereinbart zum Termin Ende Jänner. Angeblicher Grund laut Benpac: der Widerstand, dem Benpac in den vergangenen Monaten nach Bekanntwerden des geplanten SDeals augesetzt war: „Die Reaktionen aus dem Markt, aber auch aus den Gallus-Firmen selbst waren so stark, dass eine erfolgreiche Umsetzung in Frage gestellt werden musste“, so Benpac CEO Marco Corvi. Nur 10 Tage nach diesem geplatzten Deal gibt Benpac die Übernahme eines anderen Unternehmens bekannt: Benpac akquiriert von der schweizerischen Wifag-Polytype die OMV Machinery Srl.
  • MTH-Holding von Josef Taus kauft weiter in der Schweiz ein

    Die Libro- und Pagro-Mutter MTH des Ex-ÖVP-Politikers Josef Taus kauft den Schweizer Büroartikelgroßhändler Offix Holding. Offix beliefert lokale Fachhändler, Retail-Ketten sowie Onlineanbieter und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 240 Millionen Schweizer Franken (223 Mio. Euro). Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Neben dem Handelsgeschäft ist Josef Taus mit seiner P&V-Holding Österreichs größter Drucker mit u.a dem Zeitungsdrucker Herold, dem Bogen-Druckereikonglomerat Print Alliance oder Gerin.
  • Rondo Ganahl errichtet Digitaldruckzentrum für schnelle Verpackungen

    Bereits ab Herbst soll bei Rondo Ganahl am steirischen Standort St. Ruprecht an der Raab ín einer eignen neuen Halle ein Digitaldruckzentrum in Betrieb gehen. Die Investition in eine Delta SPC 130 FlexLine Automatic von Koenig & Bauer Durst brachte bereits eine bedeutende Umsatzsteigerung von 30 Prozent und soll die Richtung für eine vollständige Alternative für Kunststoffverpackungen vorgeben. Vor zwei Jahren nahm das Unternehmen der Rondo-Gruppe die digitale Produktion auf. Rund 90 % des Digitaldruckgeschäfts von Rondo entfallen auf die Lebensmittelindustrie. Karl Pucher, Geschäftsführer in St. Ruprecht: „Wir haben nicht einfach eine Maschine gekauft. Wir sind in ein ganzes System eingestiegen, das auch Software für Bereiche wie Auftragsmanagement, Farbmanagement und Automatisierung umfasst…“

  • Auch Esko macht Kasse und trennt sich von Kongsberg Cutter-Geschäft

    Der belgische spezialist Verpackungs-, Etiketten- und Großformat-Digitaldruck-Lösungen, Esko, trennt sich von seinem Kongsberg-Geschäft für digitale Schneidetische. Käufer ist das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen Opengate Capital. Der geplante Verkauf umfasst die ursprünglichen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Kongsberg (Norwegen) und das Werk in Brno (Tschechische Republik). Mit der Übernahme werden die meisten Kongsberg-Mitarbeiter in das neu gegründete Unternehmen Kongsberg PCS (Precision Cutting Systems) wechseln. Neuer Kongsberg-Chef ist Stuart Fox der von Esko in das neue Unternehmen wechselt. Für die Kunden soll sich nichts ändern,  die Wiederverkäufer werden ebenfalls auf Kongsberg PCS übertragen.

  • Nach Stilllegungen bei SCA: Heinzelsales übernimmt Verkaufsteam von SCA

    Nach der Entscheidung des schwedischen SCA-Konzerns, seine Papiermaschinen in Ortviken (Schweden) sowie die dazugehörigen Vertriebsbüros in Westeuropa zu schließen, verstärkt das heimische Papier- und Zellstoffhandelsunternehmen Heinzelsales (Wilfried Heinzel AG) seine eigenen Vertriebsbüros in Wiesbaden und Paris. Bisher wurden die im Heinzel-Werk in Laakirchen erzeugten Publikationspapiere gemeinsam mit SCA vertrieben. So wird ab 1. April 2021 Rainer Swidersky, langjähriger Sales Direktor bei SCA Graphic Paper Deutschland, zum Heinzelsales-Team in Wiesbaden stoßen und für den Vertrieb in Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg verantwortlich sein. Für den technischen Kundendienst für Publikationspapiere aus Laakirchen ist künftig Jakob Sawitzki zuständig, der ebenfalls von SCA zu Heinzelsales wechselt.

  • Kyocera steigt mit eigener Tintenstrahltechnologie ins Production Printing ein

    Kyocera, hierzulande hauptsächlich bekannt als Ausstatter von Bürotechnik auf Laserbasis, steigt in das Segment des professionellen Production Printings ein. Technologische Basis des japanischen Unternehmens sind seine schnellen Tintenstrahldruckköpfe die hauptsächlich für industrielle OM-Anwendungen Verwendung fanden. Zukünftig verbaut Kyocera seine Keramik-Druckköpfe unter eigenem Label in ein leistungsfähiges Vollfarb-Tintenstrahlsystem namens Kyocera TASKalfa Pro 15000c.  Das System soll eine Marktlücke zwischen Low-end-Druckern mit eingeschränkter Qualität und Geschwindigkeit und High-end-Produktionssystemen mit hoher Bildqualität und Performance schließen.

  • Megaauftrag: Ricoh liefert 9.000 Multifunktions-Drucker für deutsche Bundesbehörden

    Einen Riesenauftrag hat Ricoh Deutschland an Land gezogen. Über die nächsten vier Jahre stattet das Technologie-Unternehmen 160 Bundesbehörden mit 9.000 Multifunktionssystemen der IM C-Serie aus. Mit weiteren digitalen IT- und Service-Lösungen sollen sie die Prozessautomatisierung in den Bundesbehörden vorantreiben. So sind die neuen Ricoh A3-Farb-Multifunktionssysteme mit Automations-Features der täglichen Scan- und Kopiervorgänge ausgestattet.

  • Mimaki bringt zwei neue Inkjet-Rollendrucker für das Großformat-Einsteigersegment

    Mimaki Europe hat als Teil seiner neuen 100er-Serie zwei neue Inkjet-Rollendrucker auf den Markt gebracht. Sowohl das Solvent-Modell JV100-160 als auch das UV-Modell UJV100-160 eignen sich laut Hersteller perfekt als Einsteigersysteme für den Bereich Large Format Printing.  Der JV 100-160 nutzt die neu entwickelte, schnell trocknende Eco-Solvent-Tinte AS5. Beim UJV100-160 sorgt die sofort aushärtende UV-Tinte LUS-190 für kürzere Produktionszeiten ohne Trocknungszeit.