Japanischer Papiergroßhändler KPP soll Antalis übernehmen – und finanziert stillen Ausgleich

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Letztes Update am 16.3.

Japanischer Papiergroßhändler KPP soll Antalis übernehmen – und finanziert stillen Ausgleich
Der Papiergroßhändler Antalis, bisher im Besitz der beiden französischen Investmentunternehmen Sequana und Bpifrance Participants, soll japanisch werden. Zukünftiger Eigentümer wird Kokusai Pulp and Paper (KPP). Vor der tatsächlichen Übernahme soll Antalis in einem stillen Ausgleich entschuldet werden.

Zum 31. Dezember 2019 beliefen sich die ausstehenden Kreditlinien des bestehenden syndizierten Kreditrahmens auf 287,1 Mio. Euro. Dafür stellt die japanische Mizuho Bank die Finanzierung in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Verbindlichkeiten sollen abgeschrieben werden.
Durch die Übernahme von Antalis würde KPP zu einem weltweitführenden Anbieter von Papier, Verpackung und visueller Kommunikation auf vier Kontinenten — Asien, Australien, Lateinamerika und nun Europa. Die neu gebildete Gruppe soll einen Jahresumsatz von rund 5,3 Milliarden Euro erzielen, einschließlich 3,3 Millionen Tonnen verkauftem Papier.
„Das Antalis Management und seine Mitarbeiter sind sehr zufrieden mit der Vereinbarung mit KPP. Sie wird uns ermöglichen ein neues Kapitel in der internationalen Entwicklung aufzuschlagen. Dieser Zusammenschluss wird Antalis die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, um Innovationen zu unterstützen und die Marktposition zu stärken“, kommentierte Hervé Poncin, CEO von Antalis die Übernahme.
Antalis ist auch in Österreich vertreten. Die Antalis Austria GmbH vertreibt rund 5.000 Artikel der Bereiche Print, Office, Packaging, und Visual Communication an zwei Standorten. Darüber hinaus ist Antalis im Bereich Industrial Packaging mit dem Tochterunternehmen Antalis Verpackungen GmbH aktiv.

 



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