Wichtiger Kulturimpuls: Buchhandel und Print-Verleger begrüßen MwSt-Senkung

Erfreut haben sich der Hauptverband des Österr. Buchhandels sowie der Verband Österr. Zeitungsverleger (VÖZ) über die Senkung der Mehrwertsteuer für deren Produkte auf 5 % gezeigt. Von einem „wichtigen Konjunkturimpuls“ spricht VÖZ-Präsident Markus Mair, und für den Buchhandels-Hauptverbandsgeschäftsführer Gustav Soucek war dieser Schritt insbesondere wegen der Buchpreisbindung wichtig, um hier mit Deutschland gleichzuziehen, wo die Mehrwertsteuersenkung bereits fixiert worden ist.

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Österreichs Drucker fühlen sich bei Corona-Hilfe benachteiligt

90 Prozent der Druckereien in Österreich haben die Kurzarbeit in Anspruch genommen, 68 Prozent Druckereien planen, die Kurzarbeit über weitere drei Monate bis Herbst in Anspruch zu nehmen. Dennoch federt die Kurzarbeit nur rund zwei Drittel der aktuellen Umsatzverluste seit Mitte März ab. Das zeigt die aktuelle Branchenauswertung des Verband Druck & Medientechnik. Der Branchenverband sieht zudem investitionsstarke Branchen wegen der Nicht-Berücksichtigung von Abschreibungen beim Fixkostenzuschuss benachteiligt.

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Heidelberg-Bilanz 2019/2020: 343 Mio. Rekord-Verlust und Umsatzeinbruch wegen Corona

Das sich bereits zum Jahreswechsel abzeichnende negative konjunkturelle Umfeld gepaart mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie hat den Geschäftsverlauf der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) im Geschäftsjahr 2019/20 (1. April 2019 bis 31. März 2020) massive geprägt. So lag der Konzernumsatz auf Basis vorläufiger, noch nicht testierter Zahlen mit 2,349 Mrd. Euro rund 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das vorläufige Ergebnis nach Steuern wird sogar mit –343 Mio. Euro (Vorjahr: 21 Mio. Euro) angegeben. Weltweit sollen 1.600 Stellen gestrichen werden.

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Auch in Deutschland: Corona-Pandemie bringt Druck- und Medienbetriebe in Gefahr

Auch die deutsche Druckindustrie stöhnt unter den Folgen der Corona-Pandemie. Konkrete Zahlen hat der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) in einer Branchenumfrage vom 20. bis 26. April 2020 erfragt. Demnach sind 94 % der Unternehmen von Corona-bedingten Auftragsrückgängen bzw. Stornierungen betroffen, 75 % sogar stark.

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Druckbranche Österreichs stöhnt unter Corona-Folgen: Höhere Einbußen als erwartet

Österreichs Druckereien sind von den Covid-19 Maßnahmen der Bundesregierung stark bis sehr stark betroffen. Das zeigt die aktuelle Mitgliederumfrage des Verband Druck & Medientechnik. Von einer Schließung durch eine Covid-19 Erkrankung waren zwar nur 2,2 Prozent der befragten Unternehmen in der Druck- & Medienbranche betroffen. Doch fast 90 Prozent verzeichneten im März einen Umsatzrückgang. 90 Prozent haben auch Kurzarbeit angemeldet. Die Prognose für das 2. Quartal April bis Juni ist dabei schlechter, und dies trotz der jetzt langsamen Öffnung.

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Einbruch bei Werbevolumen trifft Printsektor am stärksten

Der Corona-Virus fordert seine wirtschaftlichen Opfer – auch in unserem Bereich. So ist laut Focus-Institut der Printsektor am stärksten von Ausfällen im Anzeigengeschäft wegen der Coronavirus-Krise betroffen. Mehrere Magazine reagierten mit der Streichung von einzelnen Ausgaben. So haben beispielsweise die Zeitschriften „Wienerin“ und „Diva“ die Produktion der gedruckten Ausgaben vorübergehend eingestellt.

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Aus Angst vor Verbreitung von Corona-Viren: Iran verbietet Zeitungen und Zeitschriften

Im von der Coronavirus-Pandemie besonders hart betroffenen Iran sollen vorerst keine gedruckten Zeitungen und Zeitschriften mehr erscheinen. „Zur effektiven Umsetzung des vom Gesundheitsministerium verabschiedeten Plans zur Reduzierung sozialer Kontakte sollen bis zum 8. April keine Zeitungen mehr gedruckt werden und nur noch online erscheinen“, zitierte die Nachrichtenagentur IRNA einen Sprecher des Corona-Krisenstabs im Innenministerium.

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Wegen Corona-Krise ganz andere Sorgen: Xerox bläst geplante HP-Übernahme ab

Xerox stellt angesichts der Coronavirus-Krise die Bemühungen ein, den größeren Rivalen HP zu übernehmen. Aufgrund der schwierigen Markt- und Wirtschaftslage wegen der Pandemie werde die Kaufofferte zurückgezogen, teilte Xerox am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Der Konzern hatte sich seit dem Herbst um HP bemüht und zuletzt fast 35 Milliarden Dollar (32 Mrd. Euro) für den Konkurrenten geboten, war dort aber stets abgeblitzt. Als treibende Kraft hinter dem versuchten Deal galt der US-Investor Carl Icahn, der an beiden Konzernen große Anteile hält. (1.4., Agenturen/Red)

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