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Auch neu auf der Drupa im Juni: ein touchpoint textile für Digitalanwendungen
Nun hat auch die Drupa den digitalen Textildruck entdeckt. So feiert vom 16. bis 26. Juni in Düsseldorf ein touchpoint textile in Halle 4 als neue Sonderschau für Anwendungen in diesem Bereich Premiere. In einer Micro Factory sollen neue Projekte sowie Produkt- und Fertigungsideen vor Ort anschaulich realisiert werden.
Die beiden Partner des touchpoint textile sind Europas größtes Textilforschungszentrum, die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), sowie der Non-Profit-Verein ESMA (European Specialist Printing Manufacturers Association).
Gemeinsam mit branchenübergreifenden Industriepartnern realisiert das DITF auf der drupa eine Digital Textile Micro Factory und damit eine voll vernetzte, integrierte Prozesskette vom Kundenwunsch über das Design bis hin zur Veredelung. Diese zeigt neue Möglichkeiten der Digitalisierung und direkten Kundeneinbindung, etwa in Form von 3D-Bekleidungssimulationen mit unmittelbarer Datenübergabe in Virtual und Augmented Reality. Auch die Integration von digitalem Textildruck, Zuschnitt und Farbmanagement in einer vernetzten Konfektion wird vorgeführt – tagesaktuell an unterschiedlichen Produkten wie Fahnen, T-Shirts oder Taschen.

Vernetzte Produktionsketten

Solche vernetzten Produktionsketten werden es der Textilindustrie ermöglichen, in Zukunft noch schneller und gezielter auf Kundenwünsche, auch bei geringen Auftragsmengen, und Trends zu reagieren. Als Treiber für den Erfolg gilt hierbei die Kombination aus Agilität, Kreativität, Flexibilität und Realisierung.
Partner und Sponsoren der Digital Textile Micro Factory sind Assyst (3D-Simulation digitaler Zwilling Bekleidung), Vuframe (VR/AR), Mitwill (Design-Netzwerk), Ergosoft und Caddon (RIP und Farbmanagement), HP und Multiplot (großformatiger Textildruck), Zünd (digitaler Zuschnitt), Juki (Konfektion und Workflow), Dommer, berger textiles und Kaspar (Sponsoren). Konzeptionell wichtiger Partner ist auch die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, die damit gleichzeitig den Auftrag annimmt, neue Themen in ihre Lehre zu integrieren und Mitarbeiter von morgen auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Der ESMA verantwortet das Vortragsprogramm und lädt Referenten aus Forschung, Entwicklung und Industrie dazu ein, Fragen nach Druck- und Veredelungstechologien, Arbeitsabläufen, Marktentwicklungen oder Nachhaltigkeit zu thematisieren. „Der Textildruck expandiert immer schneller mit neuen Entwicklungen im Druckprozess. Sowohl digitale als auch klassische Technologien können hier mitwirken,“ so ESMA-Geschäftsführer Peter Buttiens. „Wir freuen uns, auf dem touchpoint textile während der drupa unsere Expertise und Kompetenz im Bereich textiler Applikationen den Besuchern näherzubringen.“

Wachsender Stellenwert des Textildrucks

„Die weiter voranschreitende Digitalisierung und Querschnittstechnologien sind Treiber für Innovationen“, erklärt Sabine Geldermann, Director drupa und Global Head Print Technologies der Messe Düsseldorf. „Die drupa versteht sich als Motor und Impulsgeber für Veränderungen in unserer Branche und gestaltet diese mit. Uns ist es wichtig, alle relevanten Themen zu identifizieren und in den Foren zu integrieren. Das Wachstumspotential im Textildruck ist beeindruckend – vor diesem Hintergrund widmen wir diesem Anwendungsbereich ein eigenes Sonderforum.“ Auch über die Sonderschau touchpoint textile hinaus wird der digitale Textildruck einen wichtigen Bestandteil des Ausstellerangebotes darstellen. Besuchern der Messe ist somit ein 360-Grad-Blick auf aktuelle Entwicklungen und Trends im Textildruck garantiert.

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