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6-2019 Winter / 102
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Xfair reloaded im Oktober 2021

Bücher lesen zum länger leben

Ein X-media zum Abbeißen für Neil

Big Business Megamessen

Die Fußball EM am Drupagelände

Lebkuchenhäuser, aber selbst gemacht!

Familientreffen unterm Christbaum

Besuchermanko auf der Xfair

Der gläserne Drucker

Geschmierte Geschäfte

US-Strafzölle auch auf Gedrucktes

Üble Nachrede

Die Zukunftssuche in Hinwil

Leider immer noch:
das Druckersterben

Sandalen im Winter

BOX ...for sale





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Mediaprint lagert Drucker aus... Wer nicht mitzieht muss gehen

Große Aufregung bei der Mediaprint. Die gemeinsame Anzeigen-, Druck- und Vertriebsgesellschaft von „Kronen Zeitung“ und „Kurier“, plant Einsparungen im Druckereibereich und die Auslagerung von Druckereipersonal. Die betroffenen Druckhelfer sollen zwar ihre Jobs behalten, ab 24. Februar allerdings in eine externe Firma und in den billigeren Metallerkollektivvertrag wechseln. Betroffen sein sollen 60 Drucker sowie 60 Druckhelfer an den Standorten Inzersdorf und Salzburg.

Sollten die Druckhelfer dem Vorhaben, mit dem eine Reduktion der Löhne und Freizeitansprüche verbunden ist, nicht zustimmen, gibt es von der Mediaprint das Angebot einer Sozialplanzahlung inklusive Auflösung des Dienstverhältnisses, hieß es aus dem Unternehmen.

Hälfte der Drucker ist derzeit bei vollem Bezug freigestellt

Die Drucker selbst sollen zugleich Arbeiten, welche die Produktion betreffen und die bisher zum Teil von den Druckhelfern erledigt wurden, mit übernehmen. Dieser Veränderung der Arbeitsanforderungen müssen die Drucker jedoch zustimmen oder ebenfalls in die von der Mediaprint offerierte Sozialplanzahlung optieren. Knapp die Hälfte der in Inzersdorf tätigen Drucker soll dem Ansinnen bis Donnerstag, 23. Jänner, bereits zugestimmt haben.
Alle anderen Drucker und Druckhelfer wurden dem Vernehmen nach bis auf Weiteres und bis zu einer Entscheidung bei vollen Bezügen freigestellt. Zu Kündigungen oder Änderungskündigungen soll es bisher noch nicht gekommen sein. Die aktuelle Zeitungsproduktion wird derzeit von einer Ersatzmannschaft durchgeführt. Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft führen derzeit Gespräche über die Pläne.
Bei der Firma, die die Druckhelfer künftig übernehmen soll, handelt es sich um einen Dienstleister im Druckereibereich, der für die Mediaprint, aber auch andere Unternehmen tätig ist. Die Verträge von Druckern und Druckhelfern im Medienbereich gelten in der Branche wegen ihrer Gehaltsstruktur seit Jahren als überdurchschnittlich hoch. Überlegungen von Verlagen, hier Änderungen vorzunehmen, gab es immer wieder.

Gewerkschaft zeigt sich über Vorgehen „fassungslos“<

In der Gewerkschaft steht man solchen Ansinnen freilich kritisch gegenüber. „Wir haben gestern eine einzigartige Situation im negativen Sinne erlebt“, kritisierte die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Barbara Teiber, das aktuelle Mediaprint-Vorgehen. Die Mitarbeiter seien am Mittwoch mit Änderungskündigungen konfrontiert worden. Gleichzeitig seien sie freigestellt worden, berichtete Teiber. Den neuen Verträgen zu schlechteren Konditionen müssten die Betroffenen innerhalb einer Woche zustimmen.
Teiber zeigte sich „fassungslos“ und hofft, dass nicht kommt, was derzeit auf dem Tisch liegt, und die Freistellungen zurückgenommen werden. „Wir setzen alles daran, dass es heute zu einem Ergebnis kommt“, so die GPA-djp-Chefin.
(23. 1. 2020, Red., ORF.at, Agenturen)

Operation am offenen Herzen: Ferag sucht die Zukunft...

Der einstige schweizerische Maschinenbau-Musterknabe hat Probleme. Der Zeitungsmarkt schrumpft und die Neuausrichtung will und will nicht klappen. In August mussten rund ein Drittel der Mitarbeiter gehen. Und nun hat zum Jahresbeginn der CEO Manfred Zurkirch, nach nur einem halben Jahr, das Handtuch geworfen.

Manfred Zurkirch übernahm erst im Juni 2019 die Führung des Unternehmens. In einem offiziellem Statement heißt es, die Trennung sei im „gegenseitigem Einvernehmen und aus persönlichen Gründen“ erfolgt. Die Nachfolge tritt Luigi Maniglio an. Er hat im Rahmen eines Mandates beim Strategieberatungsunternehmen Fai (Futuro All`Impresa) seit April 2019 den Transformationsprozess intensiv begleitet und verfügt über eine 30-jährige internationale Unternehmer- und Führungserfahrung im Bereich des Engineering und der mechanischen Industrie.
Die Führungserfahrung wird er auch brauchen, denn es ist wahrlich eine schwierige Aufgabe, die er da übernommen hat denn die Probleme bei Ferag sind vielschichtig...
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Fespa 2020 flüchtet auch heuer wieder vor Drupa nach Spanien

Mit dem neuen Jahre beginnt auch für die Fespa die heiße Vorbereitungsphase. Sie wird heuer samt Parallelveranstaltungen vom 24. bis 27. März in Madrid stattfinden. Bereits im Drupa-Jahr 2016 war Spanien mit Barcelona Austragungsort einer Fespa.

Unter dem Motto „Where Colour Comes Alive” will die Kampagne die Fülle innovativer und kreativer Anwendungen,Prozesse und Materialien für Print und Werbetechnik, die in Madrid zur Schau stehen werden andeuten. Die Rolle der FESPA Global Print Expo als jährliche Inspirationsquelle für Großformat-, Industrie- und Textildruck werde damit gebührend herausgestellt.
Mit den Worten von Neil Felton, CEO der Fespa: Where Colour Comes Alive ist ein starkes Leitmotiv, das die praktisch grenzenlosen Möglichkeiten für unsere Branche zum Ausdruck bringt. Der Begriff Farbe hat viele Assoziationen – Materialien, Tinten und Druckfarben, Weiterverarbeitung, Farbmanagement, dazu das gesamte schillernde Spektrum von Printerzeugnissen. Wirklich alle Besucher und Aussteller, ob mit dem Fokus Grafik, Werbetechnik, Dekor oder Textil, dürften sich also angesprochen fühlen.“
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Xerox: Finanzierungszusagen über 24 Mrd. für HP-Übernahme

Es tut sich was in Sachen Übernahme von HP: Xerox-Chef John Visentin hat verbindliche Finanzierungszusagen in Höhe von 24 Mrd. US-Dollar bekanntgegeben, die Geldinstitute Citi, Mizuho und Bank of America wollen den Deal finanzieren. HP winkt trotzdem ab.

Xerox hält also an seinen Plänen zur Übernahme von HP weiter fest. Mit Bekanntgabe der Vereinbarungen hat Visentin auf die Frage reagiert, ob der Konzern das zur Finanzierung der Übernahme von HP notwendige Kapital beschaffen könne. Dies sei in den Gesprächen mit den HP-Aktionären immer wieder in Frage gestellt worden.
Laut Visentins habe es in den letzten Wochen bereits zahlreiche Gespräche mit den größten HP-Aktionären über die strategischen Vorteile einer Übernahme gegeben. Aus dem Dialog sei aber auch hervorgegangen, dass HP und seine Berater die Finanzierung der Übernahme häufig in Frage gestellt hätten. Nun könne man aber „jeden Zweifel ausräumen”.

HPs Antwort: 24 Mrd. sind nicht genug...

Die rasch folgende Antwort von HP-CEO Enrique Lores und des HP-Vorstandsvorsitzenden Chip Bergh fiel kurz aus, HP bleibe bei seinem „Nein”. Das Schreiben Visentins gehe nicht auf die Kernfrage ein und stelle daher keine Diskussionsgrundlage dar.
Der Fokus des HP-Verwaltungsrates liege darauf, „nachhaltigen, langfristigen Wert für die Aktionäre von HP zu schaffen”. Das Kernproblem wäre, dass Xerox’ Übernahmeangebot den Wert von HP zu niedrig bewerte, und stelle daher keine Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche dar. Der HP-Vorstand sei auch weiterhin dazu verpflichtet, die besten Interessen seiner Aktionäre sowie die wertschöpfendsten Möglichkeiten zu verfolgen.
Xerox-Inkjet nur mehr aus USA: Aus für Ex-Impika in Frankreich

Sechs Jahre nach dem Kauf des Inkjet-Maschinenherstellers Impika hat Xerox sein europäisches Inkjet-Innovationszentrum bei Marseille zum Jahresende geschlossen und transferiert die Inkjet-Entwicklung zu den amerikanischen Werken.

Laut französichen Medienberichten sind 141 Mitarbeiter, die dem Vernehmen nach bereits im Juli über die Schließung des Werkes informiert wurden, betroffen.
Da das französische Recht (laut Loi-Florange-Gesetz) vorsieht, dass sich Unternehmen, die eine Schließung planen, zum Erhalt der Arbeitsplätze zuerst um eine Übernahme bemühen müssen, habe sich Xerox laut „La Provence“ sowohl an Kyocera wie auch an EFI gewendet. Beide Hersteller hätten das Angebot, das ehemalige Impika-Geschäft zu übernehmen, jedoch ausgeschlagen.
Impika ist seit 2013 Teil von Xerox. Am Standort Aubagne, das Xerox später als europäisches Innovations- und Kundenzentrum diente, wurden seitdem die Rialto, ein Rolle-zu-Bogen-Inkjetdrucksystem, die Bogendruckmaschine Brenva sowie das Rollensystem Trivor entwickelt und gefertigt. Die erst im Sommer 2019 vorgestellte Bogen-Inkjetdruckmaschine soll hingegen bereits eine amerikanische Entwicklung sein, mit Xerox-eigenen Druckköpfen und dem Papiertransport aus der iGen-Serie.
Ricohs Henkaku-Vision: die Seuchenjahre vergessen lassen

Als erstes Unternehmen der Digital-Druckerbranche hat Ricoh seine Schwerpunkte zur Drupa präsentiert. Wohl mit Bedacht so bald, denn ziemlich genau seit der letzten Drupa 2016 befindet sich der Konzern im Krisenmodus.

Mit einem imposanten Auftritt auf der Druck-Weltmesse nächsten Sommer will man wohl beweisen, dass man den Turnaround geschafft hat. So will man den Druckdienstleistern laut einer ersten Vor-Drupa-Ankündigung unter dem Motto „Love The Way Ahead“ zeigen, wie sich Ricoh- Anwender mit sogenannten transformativen Geschäftsmodellen im Druck erfolgreich weiter entwickeln können. Hierfür will das Unternehmen auf der drupa 2020 sein „bislang größtes Portfolio an vielseitigen Lösungen und seine Henkaku-Vision vom innovativen Wandel” präsentieren.

Nach Seuchenjahr 2016 im Krisenmodus

Jedenfalls beabsichtigt Ricoh mit seinem Auftritt in Düsseldorf zu zeigen, dass man nach drei Jahren den Krisenmodus hinter sich gelassen hat. Angesichts eines Umsatzeinbruches von 70 Prozent im Drupa-Jahr 2016 hatte sich Ricoh eine massive Restrukturierung verordnet. Das hat allein in Hannover, wo die Deutschlandzentrale sitzt, 250 Jobs gekostet, bundesweit doppelt so viele. Und natürlich war auch Österreich, als Deutschland- Apendix, entspreched betroffen.
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Konica-CEO Johannes Bischof: Der Absturz des Sonnenkönigs

Der 56 jährige Österreicher Johannes Bischof galt nach außen als der smarte Sunnyboy unter den europäischen IT-Managern. Jetzt ist er abgestürzt. Frank Grünberg von der deutschen Insider-Plattform service-report IT, kennt die Hintergründe.

„Johannes Bischof wird von seinen Funktionen als Geschäftsführer im Cluster West, Deutschland und Österreich sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrates von Konica Minolta in Belgien und Niederlanden abberufen“, teilte Keiji Okamoto, Präsident der Konica Minolta Business Solutions Europe, lapidar am 11. November mit. Die Entscheidung trete „mit sofortiger Wirkung“ in Kraft. Ansonsten weder Lob noch Dank.

Mit allem was er angepackt hat ist er gescheitert

Bischof hatte das Amt des Geschäftsführers bei der deutschen Landesgesellschaft sowie im Cluster West 2012 übernommen. Viele Jahre regierte er in der Langenhagener Zentrale und erarbeitete sich aufgrund seiner Selbstherrlichkeit schnell den Titel des “Sonnenkönigs”. Nun ist er abgestürzt – und hinterlässt ein chaotisches Erbe. „Mit allem, was er angepackt hat, ist er gescheitert“, sagt ein Insider.
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KBA-NotaSys & Korruption: in Brasilien wird wieder ermittelt

Eigentlich dachte man, mit einer freiwilligen Strafzahlung in der Schweiz sei alles erledigt. Aber jetzt ermitteln Behörden in Brasilien wieder gegen Koenig & Bauer.

Ein alter Vorwurf beschäftigt den Würzburger Druckmaschinen- Hersteller Koenig & Bauer noch immer: die Folgen einer Bestechungsaffäre mit jahrelang zurückliegenden Ermittlungen in der Schweiz gegen das Tochterunternehmen KBA-Notasys in Lausanne. Es ging um Korruption beim Verkauf von Druckmaschinen in vier Länder (Brasilien, Nigeria, Marokko und Kasachstan). Koenig & Bauer hatte den Fall auf eine Art bereinigt, die selbst von Schweizer Behörden als vorbildlich bezeichnet wurde – einer freiwilligen Zahlung von 30 Millionen Euro, die sich 2019 auch entsprechend im Geschäftsergebnis niederschlägt.
Wie sich nun herausstellt, ist für die Brasilianer der Fall aber noch nicht erledigt. Zumindest exististiert eine entsprechende Bekanntmachung brasilianischer Behörden vom 22. Juni 2019 im Internet. Darin wird verkündet, dass Bundesbehörden ein Rechenschaftsverfahren gegen KBA-Notasys eingeleitet haben. Mittlerweile sind, so weiß Manfred Schweidler in der Mainpost zu berichten, die Fakten klarer. Untersuchungen der brasilianischen Bundespolizei hätten den Verdacht ergeben, dass sich zwei Direktoren der für den Gelddruck verantwortlichen staatlichen Münzanstalt bestechen ließen, um Bestellungen für Druckmaschinen bei KBA-Notasys zu kaufen. Dies könne zu einer Strafe führen und zum Ausschluss des weltweit führenden Unternehmens, künftig dort Maschinen verkaufen zu dürfen.
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Subskriptionsmodelle: die Angst vorm gläserne Drucker

Google ist überall und sammelt Daten, Daten, Daten. Und Heidelberg, so fürchten einige, könnte mit einem neuen Subskriptionsmodell zum Google der Druckbranche werden.

Jede Nutzung hinterlässt Daten, die Google eifrig sammelt. Das Unternehmen weiß, was wir suchen, kaufen, tun. Wer wir sind. Google ist allgegenwärtig. So wie´s scheint möchte Heidelberger Druckmaschinen das Google der Printmedienindustrie werden: allgegenwärtig und unentbehrlich. Der Druckmaschinenhersteller aus Wiesloch klopft seit einigen Monaten mit einem neuen Geschäftsmodell bei Druckereien an. Das nennt sich Subskription und bedeutet so viel wie abonnieren statt kaufen. Eine alte Idee, neu aufbereitet, denn im Digitaldruckbereich, etwa beim amerikanischen Druckerhersteller Xerox, wird bereits mit einem ähnlichen System – aber bei weitem nicht so intensiv vernetzt – seit fast zwei Jahrzehnten gearbeitet.
Der Druckmaschinenhersteller erhofft sich, damit die Krisenjahre und den Rückgang beim Druckmaschinenbau auszugleichen. Denn laut Heidelberg war der Gesamtmarkt für Druckmaschinen vor zehn Jahren noch etwa doppelt so groß wie heute. Wie überzeugend das Geschäftsmodell sein kann, zeigt sich etwa bei Fürther Kartonagen. Der Faltschachtelhersteller wollte eigentlich zwei Druckmaschinen kaufen und hat letztlich einen Subskriptionsvertrag unterschrieben. Und jüngst wurde in Österreich bei Klampfer im österreichischen St. Ruprecht an der Raab stolz über die Erfolge in der Vertriebsregion Osteuropa bei Kunden in verschiedenen Marktsegmenten in Österreich, Polen, der Slowakei und der Türkei berichtet.
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Die Zukunft wegwerfen: Falsche Lösungen gegen die Plastikflut

Auch wenn man sich noch so bemüht, es ist schon schwer es der Umwelt (oder den Umweltschützern) recht zu machen... Denn auch Einwegprodukte aus Papier, Bioplastik und selbst Recycling sind „ökologische Scheinlösungen“.

Statt die Natur zu entlasten, erhöhen diese laut einem Ende November veröffentlichten Greenpeace- Bericht sogar teilweise die Umweltverschmutzung. Produzenten und Konsumenten müssten auf Wiederverwenden statt Wegwerfen setzen, so die Umweltschutzorganisation.
„Wenn Supermärkte Wegwerfprodukte wie die neuen Papier- oder Bioplastiksackerln gratis anbieten, sind sie Teil unseres Müllproblems und nicht Teil der Lösung“, kritisierte Lisa Panhuber von Greenpeace Österreich. Deren Bericht „Die Zukunft wegwerfen: Falsche Lösungen der Unternehmen gegen die Plastik-Krise“ zeige, dass die Scheinlösungen die Wegwerfkultur stärken und bei der Erzeugung kostbare Ressourcen und Energie verbrauchen.
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Kranke Gesellschaft: Big Business Pharmaverpackungen

Unsere Gesellschaft wird immer älter - und wir leben immer ungesunder. Die Pharmindustrie jubelt über wachsenden Medikamentenbedarf. Und mit ihr die Verpackungshersteller.

Mit zunehmend ungesunder Lebensweise und der Überalterung unserer Gesellschaft sind chronische Krankheiten so verbreitet wie noch nie. Sie zählen in Industrienationen, aber zunhemend auch in Entwicklungsländern zu den häufigsten und gesundheitsökonomisch relevantesten Gesundheitsproblemen.
Entsprechend hoch ist der globale Wirtschaftsfaktor des Gesundheitswesens und gleichzeitig die Hebelwirkung der pharmazeutischen Industrie, die einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (F& E) investiert.
Angesichts der weltweiten demographischen Veränderungen stehen die Entwicklungschancen für die Branche gut. Menschen werden immer älter und gesundheitsbewusster – das lässt die Wachstumsprognosen der High-Tech-Branche weiter ansteigen. Mit den wachsenden Ansprüchen an die Medikamentenentwicklung steigen parallel auch die Anforderungen an die Anlagen- und Maschinentechnik im Bereich der Verpackung und Abfüllung von Arzneimitteln. „Die Pharma- Unternehmen brauchen heutzutage ganzheitliche Verpackungslösungen. Die Maschinentechnologie ist die Basis dafür. Aber ein umfangreiches Service-Angebot und vor allem zusätzliche digitale Lösungen werden immer wichtiger“, erklärt Norbert Gruber, Geschäftsführungsvorsitzender von Uhlmann, Systemanbieter für das Verpacken von Pharmazeutika in Blister, Flaschen und Kartons.
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Verblüffend: Wer Bücher liest lebt bis zu 23 Monate länger

Wissenschaftler der Yale-Universität in den USA haben in einer Studie bei über 50jährigen herausgefunden, dass häufiges Lesen von Büchern das Leben verlängert.

Für ihre Untersuchung stützten sich die Wissenschaftler auf eine repräsentative US-Studie, welche die Lesegewohnheiten von Senioren über 50 Jahren erfasst.
Die im Institut für öffentliche Gesundheit arbeitenden Forscher Avni Bavishi, Martin Slade und Becca R. Levy veröffentlichten ihre Studie zur Korrelation des Bücherkonsums mit einer langen Lebensdauer (Originaltitel: „A chapter a day: Association of book reading with longevity”) in den Fachzeitschriften „Social Science” und „Medicine”. Im Zuge der Untersuchung wurden die Daten von 3635 Personen über einen Zeitraum von zwölf Jahren ausgewertet. Hierfür teilten die Forscher die Probanden in drei Kategorien ein: Nichtleser, Durchschnittsleser mit einem Lesepensum von höchstens dreieinhalb Stunden pro Woche und Vielleser, die länger als dreieinhalb Stunden pro Woche lesen.
Sie fanden heraus, dass Lesende im Schnitt 23 Monate länger leben als Nichtleser. Erstaunlicherweise hatte das Lesen von Zeitschriften und Zeitungen keinen so starken Einfluss auf die untersuchten Probanden. Wer länger leben will, muss also zum Buch greifen.
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In memoriam Andreas Posner

Eine besonders traurige Meldung erreicht uns aus Tirol. Am 4. Jänner ist Andreas Posner, geschäftsführender Gesellschafter des graphischen Zulieferunternehmens Druma, im 59. Lebensjahr an den Folgen einer heimtückischen Krebserkrankung verstorben.
Mit Andreas Posner verliert die Branche einen leidenschaftlichen Verfechter der klassischen schwarzen Kunst, der aber in den letzten drei Jahrzehnten auch die Transition zu einem Spezialialisten für die neue, digitale Druckwelt geschafft hat.
Nachdem Vater Fred Posner bereits Anfang der 50er-Jahre das graphische Fachhandelshaus Druma in Innsbruck mitgegründet hatte und Anfang der 90er Jahre das Unternehmen gänzlich in den Besitz der Familie Posner kam baute Fred Fred Posner gemeinsam mit seinen Söhnen Andreas - als Absolvent der Graphischen – und Michael Posner das Unternehmen zu einem kompetenten
und angesehenen Partner der grafischen Industrie in Österreich und den angrenzenden Ländern aus.
Nach dem Tod von Fred Posner im Jahr 2008 übernahmen die Söhne allein das Kommando.
Die Druma war bis zuletzt eines der wenigen verbliebenen unabhängigen Zulieferunternehmen Österreichs.
Erst im Juli 2018 beteiligte sich die bayerische 2H GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Igepa Group, über ihre Tochtergesellschaft P-Center GmbH, an der Druma. Andreas Posner blieb aber weiter geschäftsführender Gesellschafter. Im Sommer vergangenen Jahres musste er jedoch seiner Krankheit Tribut zollen und zog sich zunehmend von der operativen Tätigkeit zurück.

Damit Sie wissen was wirklich läuft: Die neuen Online-Seiten von X-media

Mit dem neuen Jahr gibt’s auch bei X-media Neues: unsere Homepage. Bisher im Wesentlichen Träger für das E-Paper bzw. die PDF-Ausgabe des gedruckten Heftes, nun eine aktuelle Info-Plattform zusätzlich zum gedruckten Heft. Aber keine der x-fach kopierten leeren Wordpress-Clones sondern nachwievor handmade. Die Inhalte laufend upgedatet mit Hintergrundberichten und aktuellen Stories. Nein, nicht der gleiche Schmonzes, die öden PR-Stories, wie auf anderen Branchen-Onlineseiten, sondern eine Plattform auf der Sie lesen, was tatsächlich Sache ist. Daneben in einer eigenen Spalte aktuelle Technologienews, die wirklich Berichtenswertes ankünden.
Sie haben ebenfalls etwas zu sagen? Wollen sich einbringen? Gerne – bitte kontaktieren Sie uns.
Und natürlich empfehlen wir X-media online auch als punktgenaue Mitteilungsplattform für Ihre Werbebanner…

„Entscheidender Moment der Transformation“: Agfa Graphics wechselt CEO aus

Auch bei Agfa gibt´s einen Führungswechsel: Mit Wirkung zum 1. Februar übernimmt Pascal Juéry als neuer CEO die Führung des Konzerns. Er folgt damit auch Christian Reinaudo, der die Position als CEO im Mai 2010 übernahm und künftig weiterhin Mitglied des Verwaltungsrates von Agfa sein wird.
Laut dem Vorstandsvorsitzendem von Agfa-Gevaert, Klaus Röhrig, stoße Pascal Juéry in „einem entscheidenden Moment des Transformationsprozesses der Gruppe” zu Agfa. Seine Erfahrung in der Leitung internationaler Unternehmen soll ihm helfen, auch Agfa in den sich schnell verändernden Märkten sicher zu führen.
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Neu bei Berberich-Papier: Grass Print, der Graskarton auf Altpapierbasis

Berberich Papier, Heilbronner Papiergroßhändler mit Tochterfirma in Österreich, hat ab sofort Grass Print, einen Recyclingkarton mit Grasfaser in den sichtbaren Lagen, im Sortiment. Grass Print ist laut Berberich der vermutlich bisher nachhaltigste Graskarton.
Grass Print ist FSC-zertifiziert sowie – so der Hersteller – unbedenklich für den Direktkontakt mit nicht-fettenden, trockenen Lebensmitteln und solchen, die vor dem Verzehr gewaschen oder geschält werden. Grass Print eigne sich beispielsweise hervorragend für klassische grafische Anwendungen wie Umschläge, Mappen, Kalender, Karten und für nachhaltige Verpackungen zum Beispiel in den Bereichen Biokosmetik oder Lebensmittel.
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Müller Martini: Connect your Business mit Finishing 4.0

Müller Martini will auf der Drupa unter dem Motto „Connect…" mit neuen Lösungen und Business Cases rund um das Thema Vernetzung überraschen. Spannende Ideen und Anregungen werden aber auch für die kosteneffiziente Herstellung hochvolumiger Produktionen geboten. Finishing 4.0 mit den Eckpfeilern Automatisierung, Vernetzung, Variabilität und Touchless Workflow habe sich in der grafischen Industrie erfolgreich etabliert und ist heute in der Smart Factory Realität. Müller Martini hat die praktische Umsetzung als Vernetzungs-Spezialist weit über den Bereich Weiterverarbeitung hinaus in vielen Kundenanwendungen bewiesen.
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Andreas Mößner übernimmt druck.at-Geschäftsführung

Der laut eigenen Angaben führende Online-Drucker Österreichs, druck.at – eine Cipress-Tochter- hat seit dem Jahreswechsel einen neuen Geschäftführer. Andreas Mößner folgt in dieser Position auf Emily Shirley. Mößner bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Druckbranche, allem voran in Vertrieb, Finanz und Produktion, mit. Zuletzt war er als Vorsitzender des Vorstandes (CEO) für UnitedPrint SE tätig, zu deren bekanntesten Marken print24.com zählt.
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Canon-Österreich mit neuem Chef: Ex-Océ-aner Hermann Anderl folgt Peter Saak

Canon Austria hat mit Jahresbeginn mit Mag. Hermann Anderl einen neuen Geschäftsführer. Seit 2013 hat Anderl die Leitung von Canon CEE über gehabt. Austria. Der studierte Betriebswirt, der vier Sprachen spricht, begann seine Karriere vor genau 30 Jahren bei Canon Austria in verschiedenen Produktmanagement-Positionen und später als Sales & Marketing Director. 1997 wechselte er zu einem internationalen Druckerunternehmen und sammelte erste internationale Erfahrung als Managing Director in Österreich, der Tschechischen und der Slowakischen Republik und Ungarn.
2008 übernahm Anderl die Funktion des Managing Directors von Océ in Österreich und später für die Océ-Tochtergesellschaften in der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Seit 2010 ist Océ Teil der Canon Gruppe. 2013 erfolgte seine Berufung zum Managing Director von Canon CEE (Central & Eastern Europe).
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Zum Receyceln von PET Flaschen: neuer Wash-off Haftkleber von Herma

Aus PET-Flasche wird PET-Flasche wird PET-Flasche – das ist längst keine Utopie mehr, sondern eine reale Möglichkeit. Mit einem neuen speziellen Wash-off Haftkleber für Etiketten ermöglicht es Herma, dass beim Recycling sehr reines PET-Granulat entsteht, ohne störende Rückstände von Papier- oder Folienetiketten bzw. ohne Klebstoffreste. Solche geschlossenen Stoffkreisläufe – anstelle des üblichen Downcyclings – gehören zu den wichtigsten Forderungen, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht.
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Drucken in Deutschland: Trotz Weihnachten kühlt sich Geschäftsklima leicht ab

Nachdem sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche in den beiden vorherigen Monaten deutlich erholt hatte, kühlte es im Dezember leicht ab. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,0 Prozent von 102,1 auf 101,0 Zähler. Erstmals seit Januar 2018 notierte der Indexwert jedoch deutlich über seinem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Index im Dezember um 5,1 Prozent.
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Siegwerk eröffnet Blending Center für Kundenfarben

Der Druckfarbenanbieter Siegwerk hat im deutschen Siegburg am 11. Dezember eine vollautomatisierte Anlage zur Herstellung von Kundenfarben offiziell in Betrieb genommen. Laut Siegwerk ist das sogenannte “Blending Center” die größte vollautomatisierte Produktionsanlage für Druckfarben in ganz Europa. Für Herbert Forker, CEO bei Siegwerk, ist die Anlage einen „Meilenstein sondergleichen” und „zentraler Baustein unseres weltweiten Produktionsverbunds”. Die neue Mischanlage sei ein Beispiel für die vernetzte Industrie 4.0.
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Kodak & Uteco: Maschine für flexible Verpackungen

Kodak und Uteco haben mit der Uteco Sapphire Evo W eine neue Druckmaschine für flexible Verpackungen vorgestellt. Sie besitzt mit 1,25 m nicht nur die doppelte Druckbreite wie die 2018 vorgestellte Uteco Sapphire Evo, sondern ist auch mit der neuesten Ultrastream-Technologie von Kodak ausgestattet. Durch das breitere Druckformat soll es die neue Sapphire Evo W Markenartiklern erlauben, den Digitaldruck in den traditionellen Flexodruckformaten zu nutzen. Die offizielle Premiere hat das neue Drucksystem auf der Drupa aber die ersten Systeme seien laut Kodak bereits verkauft.
Die Sapphire Evo W arbeitet mit wasserbasierenden Tinten und der neuesten Continuous-Inkjet-Technologie Ultrastream von Kodak und soll laut Hersteller Produktionsgeschwindigkeiten auf dem Niveau analoger Druckmaschinen erreichen.
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Messe Düsseldorf: Werner Dornscheidt hört auf

Die Lorbeeren einer phänomenalen Messezyklus 2019/2020 bis zur Drupa (siehe Story linke Spalte) darf er noch ernten, dann folgt ihm Wolfram N. Diener (55) als Vorsitzender der Geschäftsführung: Werner M. Dornscheidt (65), bisheriger Chef der Düsseldorfer Messe tritt Ende Juni 2020 nach fast 17 Jahren an der Spitze des Düsseldorfer Messeunternehmens in den Ruhestand. Zum neuen operativen Geschäftsführer wurde Erhard Wienkamp (61) bestellt.
Diener nimmt zum 1. Juli 2020 seine Geschäfte auf. Erhard Wienkamp folgt bereits zum 1. Januar 2020 als operativer Geschäftsführer auf Hans Werner Reinhard (49), der das Unternehmen zum 30. September 2019 verlassen hat.
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UPM schließt neuerlich graphische Papiermaschine

Die Hersteller graphischer Papier haben es - zugegeben - schwer. Auflagen und Umfänge gehen nachwievor zurück. Weniger Papier wird geordert. Und europaweit gibt es trotz der Maschinenstilllegungen der vergangenen Jahre nachwievor zu viel Produktionskapazität. So hat Anfang September UPM Pläne zur dauerhaften Schließung der Papiermaschine 2 am Standort Rauma in Finnland bekanntgegeben. Nach Mitarbeiterverhandlungen und Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern ist mit 6. November nun die PM 2 bei UPM Rauma dauerhaft stillgelegt worden.
Die Maschinenstillegung hat Auswirkungen auf 179 Personen, 159 davon mit Festanstellung und 20 mit befristeten Verträgen, die nicht verlängert werden.
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EFI nach Siris-Deal: Veteran Jacobson übernimmt

Mit viel Euphorie und einer Reihe von Änderungen ist Electronics For Imaging (EFI) in die neue Ära als Tochterunternehmen der Siris Capital Group gestartet. Die im Frühjahr angekündigte Übernahme (wir haben darüber berichtet) um rund 1,7 Milliarden Dollar ist seit Ende August abgeschlossen. Mit der Übernahme gehört EFI zu hundert Prozent der Tochtergesellschaft von Siris, die EFI Stammaktien wurden von der NASDAQ Börse gestrichen. Der Hersteller von RIPTechnologie, Workflow-Software und Großformat- sowie Textildrucksystemen wird allerdings weiterhin unter dem Namen Electronics for Imaging (EFI) firmieren.
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Aus in Holland: Xeikon „konsolidiert” sich in Belgien

Die Digitaldruck-Hardwarezulieferbranche ist mächtig unter Druck. Die einen suchen ihr Heil in Fusionen, die anderen im Gesundschrumpfen. So auch Xeikon. Dort endet mit Jahreswechsel die mittlerweile 11-jährige Geschichte von Xeikon als niederländisches Unternehmen. Denn dann wird der ehemalige Hauptsitz des Unternehmens in Eede an der belgischen Grenze endgültig geschlossen. Künftig werden alle Aktivitäten von Xeikon im belgischen Lier nahe Antwerpen konzentriert sein.
Die von Xeikon so genannte „Konsolidierung” nach Belgien ist, so Xeikon-CEO Benoit Chatelard, nun der nächste logische Schritt, um weiter zu wachsen und die Marktposition auszubauen.
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Aus auch für Xeikons Wiener Südosteuropa-Büro

Das Gesundschrumpfen bei Xeikon hat übrigens auch Auswirkungen auf Österreich. Anfang Dezember war man im Wiener Büro in der Hohlweggasse im 3. Bezirk gerade zugange, das Büros samt der österreichischen Gesellschaft aufzulösen. Auch die langjährige gute Seele von Xeikon in Österreich, Mag. Silvia Potel-Schmollngruber ist nicht mehr für das Unternehmen tätig. Die weitere Betreuung des österreichischen Marktes erfolgt von Deutschland aus, der südosteuropäische von Polen.

Ab Jahresbeginn: Océ wird Canon Production Printing

Vor neun Jahren hat Canon Océ übernommen – nun wird auch der Firmenname endgültig geändert werden. Wie die japanische Canon Inc. und die holländische Océ Holding B.V. mitteilen, wird der Firmenname des Canon-Group-Unternehmens Océ ab 2020 Canon Production Printing lauten.
Nach der Übernahme von Océ durch Canon im Jahr 2010 hatte das Unternehmen die Entwicklung und Herstellung der Drucksysteme zunächst unter dem Markennamen Océ fortgesetzt.
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